Screening 5/22
DOK.FEST MÜNCHEN
Das Münchner Dokumentarfilmfestival «DOK.fest» nimmt die Pandemieerfahrungen ernst und findet dieses Jahr als duales Festival statt: Vom 4. bis zum 15. Mai sind die eingeladenen Dokumentarfilme in Münchner Kinos zu sehen und erleben so ihre exklusive Leinwandpremiere vor Publikum, im Anschluss, vom 9. bis 22. Mai, können sie weltweit gestreamt werden.
Zwei der gezeigten Filme sind auch aus Tanzperspektive bemerkenswert: Florian Heinzen-Ziobs «Dancing Pina», der die Re-Inszenierungen von Pina Bauschs «Iphigenie auf Tauris» und «Das Frühlingsopfer» mit der Kamera begleitet, und «Why We Fight?» von Alain Platel und Mirjam Devriendt (Foto). Der Choreograf und die Fotografin unternehmen eine assoziative Fahrt aus der Probe von Platels Tanzkompanie les ballets C de la B in aktuelle Krisenherde und Kriege und formulieren so eine künstlerische Anklage gegen Gewalt; www.dokfest-muenchen.de
Ballett im Kino:
Live aus dem Bolschoi-Theater in Moskau, www.tanzimkino.de 1. Mai, 17.00 Uhr: «Die Tochter des Pharao», Choreografie von Pierre Lacotte zu Musik von Cesare Pugni, Bolschoi-Ballett
3sat, www.3sat.de
In der 3sat-Mediathek: Bis 11. Dez.: «Im Rausch der Körper – Auf der ...
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Tanz Mai 2022
Rubrik: Kalender, Seite 50
von
JAHRESTAGE. GESCHICHTEN AUS DER GESCHICHTE DES TANZES
Die Musealisierung des Tanzes ist ein zweischneideiges Schwert: Einerseits ist der Tanz flüchtig wie kaum eine andere Kunst, exisitiert nur im Moment der Aufführung. Andererseits will man natürlich archivieren, der Nachwelt etwas hinterlassen. Das Deutsche Tanzarchiv in Köln hat diese Aufgabe übernommen und...
Deutschland
Augsburg Theater «New Comer», Tanzabend mit Kreationen von Tänzer*innen des Ballett Augsburg. brechtbühne im Gaswerk, 4., 6., 13., 14., 27. Mai, 23. Juni «Dimensions of Dance. Part 3»: «Whim» von Alexander Ekman, «Rain Dogs» von Johan Inger und «Satisfaction» von Ricardo Fernando. 15. Mai; www.staatstheater-augsburg.de
Berlin Deutsche Oper «Dornröschen»...
Die Ukraine ist ein Land des Tanzes, das der Welt im 20. Jahrhundert viele herausragende Balletttänzer geschenkt hat. Da ist zunächst Serge Lifar zu nennen, dem es noch Anfang der 1920er-Jahre heimlich und unter Lebensgefahr gelang, die Grenze zu Polen zu überqueren und nach Paris zu kommen. Dort, in Diaghilews Ballets Russes, begann sein brillanter Werdegang als...
