Sachsen

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Sachsen und Tanz ... lange her. Offenbar ist der Rand jetzt wieder dran. In Leipzig kriegt die alte Tante euro-scene Unterstützung, und Knut Geißler muss endlich! nicht mehr allein ins MANöVER ziehen. Blickrichtung: «Westend», ein bis dato unterschätztes Quartier, dessen frischer Kultstatus, zwischen Schaubühne im Lindenfels, LOFFT und Baumwollspinnerei Kuratorin Heike Albrechts avanciertem Konzept (Tanz, Performance, Kunst im öffentlichen Raum plus gesellschaftliches Engagement) Laufkundschaft bringt und umgekehrt. Endlich werden Spielpläne mit- und nicht gegeneinander gemacht.

Außerdem in der Nachbarschaft: «Heimat Moderne» und «Shrinking Cities».
Ob Uwe Scholz’ Nachfolger das Ballett einer Frischzellenkur unterziehen wird, ist noch nicht raus, in Dresden aber ist die Ära Derevianko bald Geschichte. Nicht schlimm, ab 1. 8. 2006 ist Aaron Watkin neuer Ballettchef. Der ist unter anderem durch die Schule Bill Forsythes gegangen. A propos, es köchelt das Gerücht, auch die Leitung der Palucca-Schule könne 2006 ein Forsythianer übernehmen. Warten wir’s ab. Ohne den Mund zu voll zu nehmen, lässt sich jedenfalls sagen, der Meister selbst ist gut angekommen. Buchstäblich. Die Dresdner ...

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Tanz Jahrbuch 2005
Rubrik: Hoffnungsträger, Seite 102
von Katja Werner

Vergriffen
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