Tanzfilm Highlights

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Clownsköpfe sitzen zu sechst in der Kiste auf einem Pier an der Küste von Südengland. Sie bewegen sich in einem so apart choreografierten Mechanismus, dass man ihnen für Stunden zuschauen könnte. Aber ein Rebell – und nichts anderes ist der Clown – entledigt sich der Clownsmaske, fragt nach dem Sinn, Gott und Leben und findet: «I’m wasting my time here». Tanz ist kein Entertainment für Erholungssuchende. Für Altmeister Lloyd
Newson sind es diese Fragen, die zum Meisterwerk führen.

In The Cost Of Living nach dem gleichnamigen Bühnenstück von DV8 verführt ein reizend tätowiertes Mädchen im Hula-Hoop-Reifen einen schüchternen Jungen, der nur frei sein kann, wenn ihn niemand beim Tanzen beobachtet. Ein Beinloser wird in einer Ballettklasse zum Tänzer, der seine Partnerin an ihren Füßen führt. So entstehen ungesehene choreografische Möglichkeiten in einem Spielfilm mit zahllosen Pointen. Die für die BBC produzierten 40 Minuten zeigen, dass eine gute und endlos viele kleine Ideen notwendig sind, um in einer Liga mitzuspielen, in der ein Tanzfilm wirklich Sinn macht. In der Liga der Filmemacher.
www.dv8.co.uk

Schweres Los. ... From Where I’m Standing ist ein Kurzfilm, in dem nicht ...

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Tanz Jahrbuch 2005
Rubrik: Schwerpunkt, Seite 8
von

Vergriffen
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Daniil Simkin

Helsinki V International Ballet Competition in May-June 2005 introduced Daniil Simkin, 17 years old dancer from Russian origin, living in Wiesbaden, Germany. Daniil is still young, rather short and has a boyish outlook. But when this guy starts to dance, forget the rubbish about a “cute little boy.“ Here comes the young master!
Helsinki competition was a celebration...

Der lange Weg der kurzen Schritte

Eine junge Frau geht die Straße entlang. Eigentlich tänzelt sie fast. In den Händen hält sie einen Vorschlaghammer. Die Kamera zeigt die Frau auf dem Gehweg, rechts von ihr am Straßenrand die lange Reihe geparkter Autos. Im Gehen holt sie immer wieder aus. Scheiben splittern – Pipilotti Rist inszenierte so einen wahren Scherbentanz. Noch Performance, schon...

The Maker’s Voice III

Das wäre doch eine hübsche Idee: Wir behaupten, der Tanz gehört dem Zuschauer. Und weil er ihn nicht einfach aus dem Theater mit nach Hause nehmen kann, kann er ihn sich als Tanzdokumentation dauerhaft habhaft machen. So, wie ein Poster zwar keine Gemälde ersetzt. Aber immerhin. Das Video oder die DVD erhält er gegen eine kleine Gebühr. Versteht sich.
Wollte man...