Roberto Zappalà: «Instrument 1 und 2»

Bremen

Tanz - Logo

Der italienische Choreograf Roberto Zappalà betreibt im Zentrum der sizilianischen Stadt Catania ein Privattheater, das er Scenario Pubblico nennt: öffentliche Bühne. Im Sommer diente sie seinem Festival Uva-Grapes, das zu Performances, Meisterklassen und Videotanz-Vorführungen lud, als Spielstätte. Zum ersten Mal beteiligten sich auch die Oper und das Teatro Massimo Bellini, und sie ermöglichten es, dass Zappalà sein kurzes Stück «Instrument 2 (la sofferenza del corpo)» – der Schmerz des Körpers – nun ausbauen kann. Die Premiere wird Anfang 2009 stattfinden.

«Instrument 2» ist das zweite Kapitel seines Projekts «Re-mapping Sicily». Der Vorgänger, «Instrument 1 (scoprire l'invisibile)» – das Unsichtbare ausfindig machen – konzentrierte sich zuvor auf sieben tanzende Männer, die von einer «Scacciapensieri» begleitet werden, einer kleinen Harfe, die auf der Insel mit der Zunge gespielt wird, um den Moment vergessen zu können (Zappalà erreicht das genaue Gegenteil).
«Instrument 2» ist ein Solo für Michal Mualem, eine israelische Tänzerin, die die Bühne zusammen mit Laura Inserra bewohnt. Die Komponistin spielt in Yogaposition einen konvexen Metallgong, ein sogenanntes Hang, das 2000 ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz November 2008
Rubrik: Der Kalender, Seite 34
von Elisa Guzzo Vaccarino

Vergriffen
Weitere Beiträge
Wo Bestatter ihre Toten umsorgten

Wo Bestatter ihre Toten umsorgten und vor mehr als zehn Jahren hier die letzten Särge zimmerten, die letzten Leichen schön machten und deren Grabsteine meißelten, ist nun auf den 39.000 Quadratmetern des ehemaligen städtischen Bestattungsinstituts, das sich im Pariser Nordosten versteckt, eine Künstlerstadt entstanden. 104.fr heißt sie, mit Ateliers für bis zu...

Eggcited!

«I walk into a white room» – so fangen Albträume an. Eines jeden Malers, Musikers, Marketingstrategen. Man ersetze das leere Studio durch Bildschirm, Kochtopf, Labor oder Verkaufsgespräch, und bald schwitzen wir alle, wie beim ersten Rendezvous. Wir lieben ja unsere Arbeit, wäre da, ach, nur der ewige Kreativitätsdruck nicht.

Aller Anfang ist schwer

Twyla Tharp ist...

Apostolia Papadamaki: «Electric Girl»

Sie sind eine der ganz wenigen Griechinnen, die mit ihrer freien Kompanie Quasi Stellar auf internationales Parkett eingeladen werden. Bessert sich die Tanzsituation in Griechenland?  Ich glaube schon. Die Leute sind müde, immer nur die eine Art von Choreografien herzustellen, wie sie ihnen von der örtlichen Choreografenorganisation nahegelegt wird.

Sie meinen, es...