robert sturm

...leitet zusammen mit Dominique Mercy das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch. Im Juni und Juli zeigt es in London insgesamt zehn Stücke. Und zum ersten Mal in ihrer 40-jährigen Geschichte sucht die Kompanie nach einem neuen Choreografen

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Robert Sturm, zehn Stücke von Pina Bausch im Zeitraum von fünf Wochen in London zu zeigen, vom 6. Juni bis zum 9. Juli, wird das ein Weltrekord?
Nicht ganz, wir haben – anders als die Sportler – nur anderthalb Spielzeiten darauf hingearbeitet. «Nur» in Anführungszeichen.

Wie früh stand London schon fest?
Als Pina noch lebte. Es sollten zehn Koproduktionen sein, von den 13, die wir spielbereit haben – insgesamt gibt es 15.

Da ist nicht viel Spielraum …

Was heißt «Koproduktionen»?
Die Stücke, die in Koproduktion mit anderen Städten oder Ländern entstanden sind, «Viktor» 1986 in Rom war ihr erstes, zuletzt 2009 das Chile-Stück …

«...como el musguito en la piedra, ay si, si, si ...»?
Ja. Intern heißen bei uns viele Stücke noch nach dem Entstehungsort, zum Beispiel das Madrid-Stück, das wir in meiner Zeit seit 2000 noch überhaupt nicht wieder gespielt haben. Zuletzt war es 1993 in Paris zu sehen.

Welches Madrid-Stück?
«Tanzabend II», das hatte 1991 gar keinen richtigen Titel bekommen. «Ein Trauerspiel» von 1994 in Wien haben wir auch noch nicht wieder im Repertoire …

Warum sollen nur Koproduktionen nach London?
Das Projekt anlässlich der Olympischen Spiele heißt «World Cities». Da lag es nahe, ...

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Tanz Juni 2012
Rubrik: menschen, Seite 22
von Arnd Wesemann

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