Raumrhythmus

Timo Herbsts «Exquisite Body»

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Timo Herbst kennt sich aus mit Bewegung. Seine interdisziplinären Arbeiten, die von Zeichnungen und Multimedia-Installationen über Objekte aus dem 3D-Drucker bis hin zu Lecture Performances reichen, wechseln zwischen Alltäglichem und Politischem.

Choreografien von Menschen und Autos auf der Straße, von dirigierenden Händen, tanzenden Körpern oder Spuren des öffentlichen Widerstands wandeln und verwandeln sich beständig in den Arbeiten des geborenen Flensburgers, der nach Philosophie- und Kunstwissenschaftsstudium mit entsprechenden Abschlüssen an der Hochschule für Künste in Bremen sowie der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig unter anderem Goethe-Stipendiat in der Villa Kamogawa in Kyoto sowie in der Cité Internationale des Arts in Paris war. In Paris, einem der beiden Wohnorte von Herbst (der andere ist Berlin), läuft seine Ausstellung «Exquisite Body» am Goethe-Institut. Gezeigt werden frühere Arbeiten zur Bewegung von Menschen im öffentlichen Raum, die dazu einladen, über die Rollen nachzudenken, die Körper in unserer zeitgenössischen Wahrnehmung, Kommunikation und Gemeinschaft spielen.

Dass Herbst an diesen Themen jahrelang künstlerisch geforscht hat, ist seinen ...

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Tanz April 2026
Rubrik: Bewegung, Seite 4
von Plamen Harmandjiev

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