Paxtons Palette
«Hello».
Zwei Füße auf tiefschwarzem Bildschirm? Das heißt: Fußsohlen. Plattgedrückt zeichnen sich die Zehenballen und die schmale Landzunge bis zum hellen Fersenkreis ab. Der Spann, von unten, wirkt schon ein bisschen faltig. Die Füße eines nicht mehr jungen Mannes. Dann taucht aus der Dunkelheit unterhalb der Fußabdrücke sein markantes Gesicht auf. Schmal, sehr symmetrisch, ein gelehrtes, beinahe asketisches Gesicht mit klugen, tiefliegenden Augen über einem kurzen grauen Philosophenbart. «Hello.
» Der Kopf schwimmt zwischen den Füßen, die sich auf und ab bewegen, mit der Schwerkraft spielen. Was wir beobachten, als wären wir an deren Stelle und könnten unsere Wirkung auf diesen Körper betrachten. «The foot – an astonishing piece of engineering!» Ein freches Lächeln huscht über das gravitätische Antlitz von Steve Paxton.
«I am a dancer.»
«Das heißt, wenn ich auftrete, sind meine Sinne und die Art, wie ich sie trainiert habe – ja, dass sie überhaupt trainiert werden können –, die abgelagerte Information, die während des Auftritts freigesetzt wird, meine Palette. Als wären Gefühle Farben, die im Moment der Aufführung gemischt und losgelassen werden …» So beginnt das Kapitel ...
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