Paul Chalmer

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Welche Koinzidenz: Bei Sachsens großen Kompanien treten, wenngleich aus verschiedenen Gründen, neue Leiter in die Arena. Und beide stammen aus Kanada. Zur Saison 2006/07 übernimmt Aaron Sean Watkin, gerade 35-jährig, in Dresden die Geschicke von Vladimir Derevianko. Toronto, London, Amsterdam und Madrid hießen seine Stationen – geprägt hat ihn während seiner Jahre in Frankfurt William Forsythe. Im Repertoire der Semperoper wird sich das spiegeln. Sein Landsmann Paul Chalmer tritt schon diese Spielzeit in Leipzig das Erbe von Uwe Scholz an.

Intendant Henri Maier führte ihn fast demonstrativ zur Gedenk-Gala «Für Uwe Scholz» ein. Engagements bei führenden Kompanien in Toronto, Monte Carlo, Buenos Aires und Rom, bei gleich vier Ensembles in England sowie in in der Mailänder Scala und der Arena von Verona weisen Chalmer als Weltbürger des Tanzes aus. Seine Jahre in Stuttgart prädestinieren ihn nun für Leipzig, denn ihm hatte Uwe Scholz einst mehrere Werke auf den Leib kreiert. Auch das Land Sachsen ist dem vornehm wirkenden 43-jährigen Kanadier nicht unbekannt: 1999/2000 war er Ballettmeister in Dresden und Gast-Ballettmeister in Leipzig, ehe Scholz ihn 2000/01 unter Vertrag nahm. Nach ...

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Tanz Jahrbuch 2005
Rubrik: Hoffnungsträger, Seite 96
von Volkmar Draeger

Vergriffen
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