Paarexpertin

Die Choreografin Stina Quagebeur hat beim English National Ballet einen steilen Aufstieg hingelegt. Jetzt inszeniert sie in Karlsruhe

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Mit der Premiere des Crossover-Ballettabends «Jazz» Ende Mai in Karlsruhe dürfte ein neues Kapitel in Stina Quagebeurs Karriere als Tanzschaffende beginnen. Im Rahmen der Double Bill wird ihre Choreografie von einer neuen Arbeit von Kevin O´Day flankiert, seit der Spielzeit 2021/2022 Artist in Residence am Badischen Staatstheater.

Für Quagebeur ist «Jazz» die erste Auftragsarbeit außerhalb Großbritanniens, seit sie sich im Anschluss an ihre Verkörperung der Königin der Wilis, Myrtha, in Akram Khans «Giselle» am Théâtre des Champs-Elysées im Oktober 2022 von der aktiven Tänzerinnenlaufbahn zurückgezogen hat. Die Partie hatte ihr Khan einst auf den Leib geschneidert: Nach der Premiere seiner Klassiker-Bearbeitung für das English National Ballet (ENB) war Myrtha zu Quagebeurs Signaturrolle geworden (tanz 1/17). Ihren Abschied nahm Stina Quagebeur zeitgleich mit ihrer Chefin Tamara Rojo, der Künstlerischen Leiterin der Kompanie, die sich von der Bühne verabschiedete, um als Artistic Director des San Francisco Ballet neue Aufgaben zu übernehmen. Ich hatte das Vergnügen, Stina Quagebeur bei ihrem ersten und letzten Auftritt als Myrtha zu erleben – und mehrere Male dazwischen. Hier mein ...

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Tanz Mai 2023
Rubrik: Menschen, Seite 29
von Graham Watts

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