Operá de Paris: «Cours d’après» mit Andrey Klemm

Frische Luft kann nicht schaden, und weil die unvergleichlichen Rotondes im Palais Garnier noch versperrt sind, verlegt Ballettmeister Andrey Klemm sein Privatissimum kurzerhand «sur Seine», genauer auf die Passerelle Léopold ­Sédar-Senghor. Platz ist dort genug, ein Ballettboden auch. Und das Geländer voller Liebesschlösser lässt sich leicht in eine Barre umfunktionieren. An der absolvieren so noble Solisten wie Hugo Marchand, Silvia Saint-Martin und Paul Marque denn auch nach allen Regeln der Kunst ein klassisches Exercice.

Viele Zaungäste finden sich an diesem wolkigen Morgen noch nicht ein. Aber weil Klemm auch andere an dieser Freilichtübung teilhaben lassen will, gibt’s das Training (mit Live-Musik von Louis Lancien) auch als Film, abrufbar unter dem Titel «Cours d’après» bei www.youtube.com 

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Tanz August/September 2020
Rubrik: Praxis, Seite 59
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