Online: Arte
«ARTE Mediathek – viel mehr als TV», so bewirbt der deutsch-französische Kanal seine Plattform im Netz, und das ist nicht übertrieben. Denn wer die Rubrik «ARTE Concert» anklickt, kann sich viel Tanz anschauen, ohne einen Fuß vor die Tür zu setzen. In Lyon dabei sein, wo Marcos Morau Tschaikowskys «Dornröschen» inszeniert hat. Oder in Genf, wo Sidi Larbi Cherkaoui den dreiteiligen Abend «Éléments» präsentierte. Und natürlich gehört in diesem Jahr ein Klassiker von John Neumeier ins Programm: «Die Glasmenagerie».
Das Publikum kann die Nachwuchstalente beim «Prix de Lausanne» verfolgen oder den Ballettsaal des Pariser Konservatoriums «betreten». Ja, ARTE Concert bittet rund um die Uhr zum Tanz und kennt keine Scheuklappen. «Juste Debout» dokumentiert den internationalen Hip-Hop-Wettbewerb, der in Hamburg ausgetragen wurde, ausführlich. Im renommierten Pariser Musée d‘Orsay wurde ein getanzter Parcours aufgenommen und Krump in der alten Abbaye de Royaumont, begleitet von einem Kammermusik-Quartett. Wo gibt es so etwas zu sehen? «Sur Mesure» heißt diese ausgefallene Reihe, in der Architektur auf Klassik und Tanz trifft. Was das vielfältige Angebot von ARTE Concert so besonders macht, ...
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Tanz Jahrbuch 2024
Rubrik: The winners are, Seite 141
von Claudia Henne
Tanz
Zeitschrift für Ballett, Tanz und Performance
Herausgeber Der Theaterverlag – Friedrich Berlin GmbH
Redaktion
Sofie Goblirsch, Falk Schreiber, Marc Staudacher, Dorion Weickmann (Leitung), Assistenz: Johanna Rau Bürocenter am Lützowplatz, Karl-Heinrich-Ulrichs-Straße 24, 10785 Berlin, Tel. +49-(0)30-254495-20, Fax -24 redaktion@tanz-zeitschrift.de, www.tanz-zei...
Vereinsleben für Mittelalterspiele. Das Thema scheint etwas für Menschen von gestern, vielleicht für Menschen vom Land, für Verrückte – für Leute jedenfalls, mit denen wir, westlich urbane Intellektuelle, nichts zu tun haben (wollen). Die «Assembly Hall», die der Bühnenbildner und langjährige Mitstreiter von Crystal Pite, Jay Gower Taylor, für das Stück mit eben...
Eine Frau eilt treppab durchs Parkett, hinunter zur ersten Reihe der Hamburger Staatsoper. Draußen im Foyer tröstet sich das Publikum noch mit Sekt und Kanapees. Drinnen bleibt die rechte Proszeniumstüre fest verschlossen. Denn der Mann, der einundfünfzig Jahre lang als allerletzter und unmittelbar, bevor der Vorhang für die jeweilige Aufführung hochging,...
