N.Q.Z.C
Wenn Sie wählen müssten, wen würden Sie retten? Die Menschheit oder Ihre(n) Lebenspartner(in)? Mit Fangfragen aus der psychologisch-demagogischen Trickkiste erinnert Wayn Traub da-ran, wie sehr wir Mensch geworden, aber Tier geblieben sind. Denn entweder wir machen Abstriche am American Way of Life, oder es sieht schlecht aus für die Globalisierung des Wohlbefindens. Wie «N.Q.Z.C» zeigt, drücken wir uns lieber vor der Antwort und machen uns auf in den Weltraum, um eine bessere Lebensform zu schaffen.
Das Gerede von Liebe und Altruismus hält dem Praxistest nicht stand, erklären Traub und der belgische Autor Paul Pourveur, die gemeinsam den Text schrieben. Und darin steht: Unter existenzieller Bedrohung verhalten wir uns wie Tiere. Sperrt man ein Liebespaar in einen Raum, dessen Boden sich zerstörerisch erwärmt, wird schließlich der Stärkere auf den Körper des Schwächeren klettern. Am Ende des Stücks tanzen sie diesen Albtraum tatsächlich. Belgiens neuer Star der Bühnenkunst verdankt seinen Aufstieg dem Theater Toneelhuis in Antwerpen und dem Théâtre de la Ville in Paris. Er liebt es, Welten hinter der rationalen Fassade des Homo sapiens zu ergründen, von Tier bis Teufel, von den ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Seelsorge auf VA Wölfls Bühne: Es ist nicht gut für die Moral, schlechten Tanz oder schlechte Kunst zu sehen. Deshalb darf man jetzt anrufen bei Neuer Tanz und sich trösten lassen. Ein Schein-Angebot aus der Bühnenrealität. Ein Tänzer säuselt die Offerte ins Mikrofon, die doch selber Teil einer Performance ist und damit Spott und Hohn für all die Ratlosen und...
The dance-opera “Orphée” by Mats Ek for the Swedish Royal Opera is an excit-ing interpretation of the Greek myth of Orpheus and Eurydice based on Gluck’s opera “Orphée,” created in 1762 and revised by Berlioz in 1859. The score is honourably interpreted by conductor Sir Richard Armstrong and the Swedish Royal Opera Orchestra.
The stage set is by artist Marie Louise...
Pina Bausch zeigt in der Pariser Oper ab 4. Februar wieder ihre Tanzoper «Orphée et Euridice» – bis zum 19. Februar im Palais Garnier. In London nimmt sie schon am 13. Februar «Café Müller» wieder auf, das im Sadler’s Wells zusammen mit ihrem 1975 entstandenen «Frühlingsopfer» bis zum 22. Februar zu sehen sein wird.
Zu diesem «Sacre» fand vor zwei Jahren in...
