Bausch - eine Tanzanalyse
Pina Bausch zeigt in der Pariser Oper ab 4. Februar wieder ihre Tanzoper «Orphée et Euridice» – bis zum 19. Februar im Palais Garnier. In London nimmt sie schon am 13. Februar «Café Müller» wieder auf, das im Sadler’s Wells zusammen mit ihrem 1975 entstandenen «Frühlingsopfer» bis zum 22. Februar zu sehen sein wird.
Zu diesem «Sacre» fand vor zwei Jahren in Hamburg ein sogenanntes Opfer-Symposion statt (ballet-tanz 4/06).
Die Vorträge liegen jetzt als Buch vor, zusammen mit einer DVD, die Ausschnitte aus der ZDF-Fernseh-Aufzeichnung von 1979 enthält; aus Copyright-Gründen, wie die Herausgeberinnen Gabriele Brandstetter und Gabriele Klein schreiben, «zitatförmig», wie es zu den Methoden der Tanzwissenschaft nunmal gehört.
Die im Transcript-Verlag erschienenen «Modellanalysen» beweisen: Wo 17 Autoren recherchieren, haben 17 Autoren Recht. Von der Bewegungsanalyse und ihren Spielarten bis zur Ikonografie des Tanztheaters und ihren Metaphern – mit diesen Werkzeugen kann man die Bausch genauso gut betrachten wie die Tanzwissenschaften selbst.
Amos Hetz, der Tänzer, nennt diese Wissenschaft gar ein «Lauschen nach der Geste». Aber jedes Lauschen macht Geräusche – weniger bei Gabriele ...
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