Notiert

Am 21. November erhält William Forsythe den «Deutschen Theaterpreis Der Faust» für sein Lebenswerk.

Eine mehr als verdiente und überfällige Ehrung, ist der Choreograf doch einer der innovativsten Künstler der letzten Jahrzehnte

Maria Kochetkova, in Deutschland gern gesehener Gaststar, ist seit Beginn der Spielzeit Principal beim Finnischen Nationalballett

Zuletzt glänzte sie als Auserwählte in Goyo Monteros vielschichtigem «Sacre»: Sofie Vervaecke vom Staatstheater Nürnberg erhält den «Bayerischen Kunstförderpreis» in der Sparte Tanz

Der «Kölner Ehrentheaterpreis 2020» geht an die Choreografin Gerda König. Die studierte Psychologin arbeitet seit 25 Jahren mit einem mixed-abled Ensemble und hat damit Pionierarbeit geleistet

Für die Produktion «Tanz» errang Florentina Holzinger den Wiener Theaterpreis «Nestroy» in der Kategorie «Beste Regie». Die Mitwirkende Beatrice Cordua wurde als «Beste Schauspielerin» ausgezeichnet

Armes Theater Hagen. Dort als Chefchoreografin kaum angekommen, zieht Marguerite Donlon bereits 2021 weiter: ans Theater Osnabrück

Marie Gourdain ist die erste Leipziger Caroline-Neuber-Stipendiatin. Die Französin wird als Choreografin am LOFFT in Leipzig Tanz und ...

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Tanz November 2020
Rubrik: Side Step, Seite 17
von

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Die erste Welle ist an Land geprallt, die zweite folgt sogleich. Wenn die erste Welle zurück ins Meer spült, bäumt sich die zweite über der ersten auf und bricht. An der Küste nennt man solche Wellen Brandung. Der physikalische Ablauf hat damit zu tun, dass die Länge der Welle deutlich größer ist als die Wassertiefe. Wer dabei ans aktuelle Infektionsgeschehen...

Mit Kompass

Sebastian Weber, es gibt nicht so viele überregional tanzende Kompanien aus Sachsen, erst recht nicht mit eigenem ­Ensemble. Was ist wichtig daran? Am Anfang gab’s nicht so sehr die Idee, ein neues Ensemble aufzubauen.­ Ich wollte meine choreografischen Methoden – eigentlich den Stepptanz – neu erfinden. Aber der gemeinsame Prozess beflügelt. Wir haben alles...

Körper und Klang: Schuberts Winterreise

Juliane Banse, Ihre «Winterreise» ist in jeder Hinsicht wagemutig. Sie singen Schuberts Liederzyklus nicht nur, den man sonst eher von Tenören hört, sie tanzen ihn auch. Wie geht beides zusammen? Besser, als ich zunächst gedacht habe. Sich gleichzeitig auf den stimmlichen Ausdruck und das Füllen der Bewegung zu konzentrieren, brauchte ein bisschen Zeit. Inzwischen...