Noa Eshkol
Noa Eshkol creator of Eshkol-Wachmann movement notation (1958), died on 14 Oct. at the age of 84. The temperamental and charismatic daughter of Israel's third Prime Minister Levi Eshkol studied music and dance in her early 20s, with a period in London with Rudolf von Laban, theoretician and creator of Labanotation.
Having familiarized herself with Benesh, the most popular form of notation for recording ballet, and Labanotation, used mostly to record modern and contemporary dance, Eshkol became aware of their limitations.
Back in Israel she founded her own dance group “Chamber Dance” based on her notion that dance is a tremendous spiritual entity that can and should do without music, costumes, lighting or set. Her dances and those of her avid disciples tolerate only a clicking metronome to establish the rhythm.
Eshkol believed that pure movement can evoke the deepest feelings and she strived toward an abstraction similar to that found in classical music. In 1958 she realized her efforts to create a more comprehensive and abstract system of notation with the help of architect Avraham Wachmann, who was responsible for the practical side. Their system is based on the universality of ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Eis ist ein irres Zeug. Es bringt den Körper aus der Balance. Es beschleunigt den Tänzer auf Tempo 40. Martin Schläpfer, Mainzer Ballettchef und Eiskunstläufer in seiner Jugend, entdeckte, wie sich der Körper «regelrecht in den Raum frisst und schraubt». In Schläpfers Jugend gewann ein Kunstmaler aus Toronto, Toller Cranston, die Weltmeisterschaft in München. Er...
Kann Dermatologie poetisch sein? Daniela Kurz sieht keinen Grund, das nicht zu untersuchen. Die Versuchstiere: drei abgestürzte Fallschirmspringer. Wie Schmetterlinge im Spinnennetz hängen sie in ihren Seilen, aufgespießt von Blicken, und zappeln zum zirpenden Gesang von Paul Gigers Violine sowie dem Trillern von Marie-Louise Dählers’ Cembalo. Ende des Prologs,...
Heike Lehmke ist «tanzperformance köln». Ihr Projekt steht vor dem Aus. Schon der Titel der jüngsten Aktion machte hellhörig: eine «Fin(is)age» im September. «So wie die Stadt sich verhält, hat es keinen Sinn mehr», konstatiert Heike Lehmke. «So» heißt: Fast zwanzig Jahre lang konzipierte und organisierte Tanzperformance Köln, 1989 von Madeline Ritter gegründet,...
