Newcomer, Abschied, Snippets 1/19
Newcomer: Patricia Guerrero
Mit Patricia Guerrero kommt Ende Januar eine der spannendsten jungen Tänzerinnen der neuen Flamencoszene zur «Flamenco Biënnale Nederland» nach Holland.
Sie stammt aus Granada, stand mit acht Jahren zum ersten Mal auf der Bühne, mit 17 gewann sie den «Premio Desplante», eine der wichtigsten Auszeichnungen Spaniens für junge Tänzerinnen, mit 20 holte Carlos Saura sie für seinen Film «Flamenco, Flamenco» vor die Kamera.
Eleganz, hervorragende Technik und ein unverwechselbarer Stil, gepaart mit innovativer Spiellust und absoluter Furchtlosigkeit der starren Tradition gegenüber, sind ihre Markenzeichen. Natürlich kann sie ihre Wurzeln nicht verleugnen, aber ihr dynamisches und frisches Bewegungsrepertoire macht sie neben Rocío Molina zum aufstrebenden Star der Szene.
So baut sie einerseits auf der Tradition auf und beherrscht andererseits die Anforderungen des zeitgenössischen Tanzes, zu denen es gehört, eine Geschichte zu erzählen oder ein Thema zum Inhalt eines Stücks zu machen.
Als sie nach Jahren als Primaballerina des Ballet Flamenco de Andalucía 2010 ihr erstes Solostück «Desde el Albayzín» auf den wichtigsten Festivals präsentierte, war sie wie ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Tanz Januar 2019
Rubrik: Menschen, Seite 32
von
Auch große Choreografen haben klein angefangen. «Haiku» von John Neumeier, «Paradox» von Jiří Kylián, «Urlicht» von William Forsythe: Das alles waren mehr oder weniger Selbstversuche am eigenen Körper, oft unter tätiger Mithilfe befreundeter Tänzer. Ein Solo, ein Duo, das scheint also ganz normal zu sein am Beginn einer erhofften Choreo-grafen-Karriere. Nicht...
Hafen 1 nennt Volkswagen diesen ehrgeizigen Neubau, der das große, jährliche Festival «Movimentos» am Leben erhalten soll. Eine Bühne mit gut 1400 Sitzplätzen wird derzeit am Hafenbecken gleich neben dem alten Kraftwerk errichtet, der bisherigen Tanzbühne. Nur gut ein halbes Jahr Bauzeit ist veranschlagt, im Sommer will das renommierte Tanzfestival wieder an den...
Trajal Harrell, beim Berliner «Bauhaus100»-Festival gastieren Sie mit «Hoochie Koochie» – wie kamen Sie auf diesen Titel?
Es handelt sich um eine performative Installation, der Titel hat sich aus dem Stück «Caen amour» entwickelt, das ich auch bei einer umfassenden Retrospektive im Barbican Centre in London gezeigt habe. Die Ausstellungsmacher dort haben...
