Neues Profil: Drei für Cullberg
Das Cullbergbaletten, 1967 gegründet von der schwedischen Choreografin Birgit Cullberg, benennt sich um. Die Kompanie heißt ab jetzt einfach Cullberg. Das Andenken an die Gründerin und Mutter des Choreografen Mats Ek bleibt erhalten; der Zusatz «Ballett» stimmte aber schon lange nicht mehr.
Drei ständige Choreografen stehen für die Gegenwart: die Schwedin Alma Söderberg, die in Brüssel und Amsterdam ihre Sporen verdiente; die Amerikanerin Deborah Hay, die mit «Figure a Sea» zur Musik von Laurie Anderson der Kompanie einen großen Erfolg bescherte (tanz 10/16); und Jefta van Dinther, der 2013 den «Birgit Cullberg Award» erhielt und maßgeblich zur Modernisierung der 20-köpfigen Truppe beigetragen hat. Cullberg war und ist Schwedens Institution für zeitgenössischen Tanz, die mit der jüngsten Arbeit – «Near» von Eleanor Bauer – auch bei den «Rencontres chorégraphiques internationales de Seine-Saint-Denis» in Bobigny bei Paris vertreten ist, und zwar am 25. und 26. Mai. Deborah Hay will ihr 2005 entstandenes Werk «The Match» mit Cull-berg anlässlich einer Werkschau beim Festival «Tanz im August» in Berlin neu einstudieren. Jefta van Dinthers neues «Solo for Suelem» hat ebenfalls in ...
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Tanz Mai 2019
Rubrik: Side Step, Seite 22
von Arnd Wesemann
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