Neue DVDs der Ballets de Monte-Carlo

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Prinzessin Caroline von Hannover hat Recht: «Ein nostalgisches Festhalten an einer wunderbaren Vergangenheit kann nicht das Ziel sein.» Und Ihre Königliche Hoheit Prinzessin schreibt ihrem Publikum ins Stammbuch: «Die großartige Tradition des Tanzes in Monaco behält ihre Bedeutung nur, wenn man ihre unbedingte und fortwährende Hingabe an die Tradition der Moderne an erste Stelle setzt.

» Zwanzig Jahre zählt ihre Kompanie, der sie als Präsidentin vorsteht, und seit 1993 ist Jean-Christophe Maillot Chef der Ballets de Monte-Carlo: ein Mann, der nicht nur über den Tellerrand seines Tanzes schaut und vor ein paar Jahren das Monaco Dance Forum ins Leben gerufen hat, sondern selbst ein geradezu charismatischer Crossover-Choreograf ist, der auch ein historisches Ballett immer wieder aktuell erscheinen lässt. Prokofieffs «Roméo et Juliette» hat er von allem Geschichtsballast befreit, sein «Nussknacker» findet im Zirkus statt, und «La Belle» sieht sich so erbarmungslos mit der eigenen Sexualität konfrontiert, dass ein Sigmund Freud an diesem Dornröschen seine helle Freude gehabt hätte. Maillots «Miniatures», Auftragswerk gleich an sieben Komponisten, stehen ohnehin außer Konkurrenz: ...

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Tanz Dezember 2006
Rubrik: Der Kalender, Seite 42
von Hartmut Regitz

Vergriffen
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