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Austrittsdonner
BBTK UND DACHVERBAND TANZ
Eine Pressemitteilung der Bundesdeutschen Ballett- und Tanztheaterdirektoren-Konferenz (BBTK) vermasselte den Jahresauftakt beim Dachverband Tanz e. V. in Berlin: Das BBTK-Präsidium habe, hieß es am 7. Januar, einstimmig beschlossen, «mit Ablauf dieses Kalenderjahres aus dem Dachverband Tanz Deutschland» auszutreten. Ein Paukenschlag, der beträchtliche Irritation auslöste. Zurecht.

Zunächst einmal fällt auf: Die BBTK, der Zusammenschluss aller Spartenleitungen an Stadt- und Staatstheatern, kündigt ihre Mitgliedschaft Monate im Voraus (eine dreimonatige Frist zum Jahresende ist vorgeschrieben). Und sie tut es öffentlich. Das erzeugt Druck. Andere Akteure, so offenbar der tanzmedizinische Verband ta.med e. V., sind stillschweigend gegangen – auch das ein herber Verlust für den Dachverband, in dessen Ethik-Kommission keine Mediziner*innen mehr vertreten sind. Ein Unding.

Wer mit direkt oder indirekt Beteiligten spricht, gewinnt den Eindruck: Die BBTK nimmt eine avisierte Satzungsänderung, die ihren Stimmanteil bei Beschlüssen der Mitgliederversammlung nach unten verschiebt, zum Anlass für die Demission. Dahinter steckt mehr. Was offenkundig ...

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Tanz Februar 2025
Rubrik: Praxis, Seite 64
von

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