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Kahlschlag
Making a Difference

Menschen mit Behinderung sind während der vergangenen Jahre sichtbarer geworden auf den Bühnen, auch im Tanz. Ein Grund für diese erhöhte Sichtbarkeit ist das Berliner Netzwerk «Making a Difference», gegründet 2018 mit dem Ziel, «die selbstbestimmte Arbeit behinderter, tauber und chronisch kranker Künstler*innen im Tanz» mittels Workshops, Residenzen und Koproduktionen zu fördern.

Nutznießer*innen dieser Förderung waren unter anderem Sophia Neises, ausgezeichnet mit dem «Deutschen Tanzpreis 2023», oder Rita Mazza, eingeladen zur Tanzplattform 2024. Gleichwohl steht das Netzwerk vor dem Aus: Auch «Making a Difference» ist vom Kahlschlag in der Berliner Kulturförderung betroffen, für 2024 und 2025 hat die Stadt gerade mal 70 000 Euro in Aussicht gestellt, ein Finanzierungsausfall von knapp 68 Prozent. Keine Perspektive für die Fortführung des Projekts: Am 20. Januar soll «Making a Difference» in den Berliner Uferstudios zu Grabe getragen werden. Falk Schreiber
www.making-a-difference-berlin.de

Bewegungsgedächtnis
FOTEINI PAPADOPOULOU

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Tanz Januar 2024
Rubrik: Praxis, Seite 64
von

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