Michael Kidd
Michael Kidd konnte toll tanzen, er war ja rechtzeitig von Verfahrenstechnik auf Ballett umgestiegen. Er tourte mit Lincoln Kirsteins Ballet Caravan, war «Billy the Kid» und, obwohl eher zierlich als bedrohlich, auch «Bluebeard»; 1942 ging er als Solist zum Ballet Theatre, dem späteren American Ballet Theatre, aber zum Glück für die Nachwelt dauerte seine klassische Karriere nicht sehr lange. Nur, bis er mit seinem ersten selbst choreografierten Ballett («On Stage!» 1945) Erfolg hatte.
Er schwenkte wieder um, diesmal in Richtung Broadway und Hollywood, wurde Musical- und Filmchoreograf. Ihm verdanken Cyd Charisse und Fred Astaire eine Romanze, leicht wie Seidenchiffon im Park und verrucht wie Flüsterkneipensex in «The Band Wagon» (1953). Marlon Brando geht mit seiner Hilfe in «Guys and Dolls» (1955) fast als Tänzer durch, und sogar Walter Matthau hat er 1969 für «Hello, Dolly!» in Schwung gebracht.
Das ist der Grund, warum ich so früh zum Tanz konvertiert bin: Michael Kidd konnte zaubern. Haben Sie «Seven Brides for Seven Brothers» (1954) gesehen? Da brachte er einer Bande ungeschlachter Holzfäller das Fliegen bei, und sie sahen dabei nicht weniger plausibel aus. Im Gegenteil. Kein ...
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The dance-opera “Orphée” by Mats Ek for the Swedish Royal Opera is an excit-ing interpretation of the Greek myth of Orpheus and Eurydice based on Gluck’s opera “Orphée,” created in 1762 and revised by Berlioz in 1859. The score is honourably interpreted by conductor Sir Richard Armstrong and the Swedish Royal Opera Orchestra.
The stage set is by artist Marie Louise...
John Neumeier choreografierte den Eingangs-Chor des «Weihnachtsoratorium» so euphorisch, als wollte er damit geradewegs den Himmel erstürmen. «Jauchzet, frohlocket», hieß es bei der letzten Premiere des Hamburg Ballett in Erwartung des Herrn. Ein Unbekannter ist er dort nicht. Mit der «Matthäus-Passion», mit dem «Magnificat», Händels «Messias» und Mozarts...
Wayne McGregor’s new ballet “Chroma“ made only a handful of scheduled appearances at the Royal Opera House, Covent Garden, in the winter of 2006. The piece was the first item on a Saturday matinee triple bill which included the first show-ing of Christopher Wheeldon’s “DGV” and it seemed inevitable to most pundits that the Wheeldon ballet would grab the press...
