Methoden: Was ist Alexander-Technik?
Begründet wurde sie von Frederick Matthias Alexander. Der 1869 geborene australische Schauspieler und Shakespeare-Rezitator litt unter Stimmverlust; nach diversen erfolglosen Behandlungen begann er seine Handlungen und Gewohnheiten systematisch zu beobachten. Dabei entdeckte er grundlegende Zusammenhänge bei der Koordination von Körper und Geist.
In der Überzeugung, der Mensch sei ein einheitlicher Organismus, in dem alle Prozesse des Denkens, Fühlens und Tuns untrennbar miteinander verbunden sind, entwickelte er zwischen 1890 und 1900 eine Methode aus mentalen und körperlichen Übungen, um Fehlhaltungen und -verhalten zu korrigieren.
Obwohl in der Alexander-Technik eine gerade, aufrechte Haltung bei größtmöglicher Gelöstheit als idealtypisch gilt, geht es nicht um die «richtige» Haltung und Bewegung, sondern um einen angemessenen und ungezwungenen Einsatz von Energie bei verschiedenen Aktivitäten. Im «Gebrauch des Selbst», wie Alexander es nannte, ist neben dem Erkennen der «Macht der Gewohnheit» (force of habits) und dem «Innehalten» (inhibition) vor allem die «Primärsteuerung» (primary control), das dynamische Zusammenwirken von Kopf, Hals und Rumpf von Bedeutung. Durch ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Éric Oberdorff ist noch immer ein Geheimtipp. Dabei läuft im Theater Hagen schon seit Wochen sein Stück «Libre» aus dem Jahr 2008, schon 2001 gewann er mit «Impression lumières fugitives» den 1. Preis beim Int. Wettbewerb für Choreografen in Hannover. Aber weil er in Nizza lebt und nicht in Paris, weil er in Gießen choreografiert – allerdings auch in Mainz zu sehen...
Deutschland
Berlin
Dock 11
Clint Lutes und Bérengère Valour verwandeln in «Get a Leg up» eine Brandkatastrophe im Bazar de la Charité in Paris am Ende des 19. Jahrhunderts in eine fiktive Geschichte aus Gier, Verrat und Tod, 7. Jan.
«Parsème», Installation von Morgen Belenguer, 21.-24. Jan.
Komische Oper
Staatsballett Berlin, «Shut Up and Dance! Reloaded», 15. Jan.
so...
Der Bestseller «My Stroke of Identity» der Hirnforscherin Jill Bolte Taylor – die bedrückende Geschichte ihres eigenen Schlaganfalls und ihrer langsamen Genesung – hatte Cherkaoui tief beeindruckt und schließlich zu «Orbo Novo» inspiriert. Ihre Worte wurzeln in ihrer Wahrnehmung sich auflösender physischer Grenzen und unser aller innerer Dualität. Hier sind die...
