Martin Schläpfer
Diesem Anfang wohnt wahrlich ein Zauber inne: Wenn Martin Schläpfer zur neuen Spielzeit die Ballettdirektion der Deutschen Oper am Rhein übernimmt, verbinden sich mit seiner Person Hoffnung auf ästhetische Neuerung und internationale Wieder-Beachtung. Sicher, sein Vorgänger Youri Vàmos hat in den vergangenen 13 Jahren das Haus gefüllt und sein Pub-likum erfreut. Bundesweite Beachtung aber, geschweige denn internationale, hat Düsseldorf-Duisburg schon lange nicht mehr. Martin Schläpfer muss man hier nicht vorstellen.
Aber seine choreografische Intuition, seine musikalische Fantasie und sein sensibles Kunstverständnis möchte man nochmals loben. Der Schweizer bringt mit dem nahezu kompletten ballettmainz auch eine gewaltige Portion Ehrgeiz mit. «Ich möchte hier international eine der besten Kompanien wissen», steckt er sein künstlerisches Ziel für das neu formierte Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg ab. Schon der neue Name soll ausdrücken, dass der Tanz kein Anhängsel der Oper mehr ist. Mit einer eigenen Uraufführung und gleich fünf Premieren will Schläpfer durchstarten. Aus Düsseldorf-Duisburg wird man bald wieder hören.
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Noch ist sie Gruppentänzerin im Hamburg Ballett. Im verflixten siebten Jahr startete die bühnenpräsente 27-jährige Brasilianerin durch. Sie profilierte sich in mehreren Solopartien, weckte bereits in der ersten Spielzeit-Premiere als Mädchen in John Neumeiers Choreografie von Maurice Ravels «Daphnis und Chloë» Aufmerksamkeit und Neugier. Mariana Zanotto gab der...
Auf der Suche nach einer Ballerina: «Wo ist Lisa-Maree Cullum?» Die Community war letztes Jahr in Aufruhr, im Sommer wurde in Internet-Foren nach der Münchner Ersten Solistin geforscht. Von einer Knieoperation munkelte man, und dass die Neuseeländerin, die seit über zehn Jahren zum Bayerischen Staatsballett gehört, vielleicht nie mehr wieder auf die Bühne...
Sie haben eine fünfjährige Tochter mit Ballettambitionen, die mit rosa Prinzesschen aber nichts am Hut hat? Gratulieren Sie dem Kind zu seinem guten Geschmack – und ansonsten: Vergessen Sie’s einfach. Neun von zehn Schulen werden Ihre diesbezügliche Anfrage höflich, aber bestimmt bescheiden: «Ja, selbstverständlich tragen unsere Babyballerinen Rosa, was denn sonst?...
