Martin Puttke
Martin Puttke,
nach dreizehn Jahren als Direktor des aalto ballett theater essen hinterlassen Sie Ben van Cauwenbergh eine funktionierende Truppe. Aber Ihr Repertoire wird er nicht übernehmen. Er übernimmt alle Tänzer und damit eine «hervorragende Truppe», wie er es nennt. Dazu zwei, drei Ballette. Doch mein Nachfolger ist selbst Choreograf und will seine eigenen Akzente setzen. Aber muss, das ist eine Auflage, Gastchoreografen ans Haus holen.
Sie selbst haben keine choreografischen Ambitionen, verstehen sich eher als Balletterzieher und -vermittler.
Wie konnte sich Ihr Ensemble, das über keinen eigenen Choreografen verfügt, im Konzert der Ensembles positionieren? Ein Chefchoreograf richtet sein Ensembe stilistisch wie technisch immer auf seine choreografische Handschrift aus. Selbst bei führenden europäischen Truppen habe ich gesehen, welche Schwierigkeiten sie dann mit anderen Choreografen haben. Genau das ist in Essen nicht eingetreten, weil ich unterschiedliche Choreografen ans Haus holte: zuletzt Christian Spuck, davor Birgit Scherzer, Daniela Kurz, Mario Schröder, Stephan Thoss, Ralf Dörnen, Jochen Ulrich und und und. Wir sind die einzige Kompanie Deutschlands, die die junge ...
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Immer auf dem Sprung
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Faustin Linyekula zum Beispiel. Der Mann im Zeitungsrock. Er erzählt von einer wahren Odyssee. Oder Ecotopia: Eine Agentur sucht die Löcher im Zaun. Natasha Hassiotis fragt, warum wir so viele Grenzen haben
Die modernen...
Die Tanzfabrik in der Möckernstraße in Berlin ist schon lange nicht mehr allein. Aber sie ist immer noch nicht nur eins von vielen Studios in der Hauptstadt. Sondern sorgt etwa zusammen mit der fabrik Potsdam – Schulter an Schulter – dafür, dass junge Choreografen Platz für ihre Arbeiten finden. Aus dem alten Kollektiv der basisdemokratischen Einstimmigkeit, einem...
