Martin Puttke
Martin Puttke,
nach dreizehn Jahren als Direktor des aalto ballett theater essen hinterlassen Sie Ben van Cauwenbergh eine funktionierende Truppe. Aber Ihr Repertoire wird er nicht übernehmen. Er übernimmt alle Tänzer und damit eine «hervorragende Truppe», wie er es nennt. Dazu zwei, drei Ballette. Doch mein Nachfolger ist selbst Choreograf und will seine eigenen Akzente setzen. Aber muss, das ist eine Auflage, Gastchoreografen ans Haus holen.
Sie selbst haben keine choreografischen Ambitionen, verstehen sich eher als Balletterzieher und -vermittler.
Wie konnte sich Ihr Ensemble, das über keinen eigenen Choreografen verfügt, im Konzert der Ensembles positionieren? Ein Chefchoreograf richtet sein Ensembe stilistisch wie technisch immer auf seine choreografische Handschrift aus. Selbst bei führenden europäischen Truppen habe ich gesehen, welche Schwierigkeiten sie dann mit anderen Choreografen haben. Genau das ist in Essen nicht eingetreten, weil ich unterschiedliche Choreografen ans Haus holte: zuletzt Christian Spuck, davor Birgit Scherzer, Daniela Kurz, Mario Schröder, Stephan Thoss, Ralf Dörnen, Jochen Ulrich und und und. Wir sind die einzige Kompanie Deutschlands, die die junge ...
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Aydin Teker «harS»
Harps are not considered “sexy.” Since Marie-Antoinette they are “feminine.” And became a preferred instrument for romantic (ballet-) composers. Astonishing to see a harp in contemporary choreography, especially if it’s cast as a “dancer.” However, that’s the idea of “harS.”
“harS” is a solo the Turkish choreographer Aydin Teker worked out for and...
Phoenix is the fifth largest conurbation in the US. The current 5 million population is projected to swell to 12 million by 2020. It seems extraordinary that so many people can be supported by just one tributary from the “mighty” Colorado River (which apparently no longer reaches its delta). Yet before the European settlement of the US there were already more than...
1945 lautete das Verdikt der Kunstkritik, Bacon male «freaks and monsters»; grundsätzlich abgekommen ist man von der Lesart nicht. Immer noch unterstellt man dem Maler die – obzwar exzellente – Darstellung der «gequälten Kreatur», und «exzessiver Gewalttätigkeit». Und übersieht beinah, dass die menschliche, fleischliche Existenz, die er einfängt, nicht nur «ein...
