Kader Belarbi
Kader Belarbi wird am am 13. Juli seine Bühnenkarriere an der Pariser Opéra offiziell beenden, nach einem letzten Auftritt in Carolyn Carlsons «Signes» – einem Werk, das er zusammen mit Marie-Agnès Gillot tanzt (und das ihn schon jetzt auf DVD etwas unsterblicher gemacht hat). Längst hat er unterdessen eine Karriere außerhalb des Hauses begonnen.
Schon seit 1991 choreografiert er, zuletzt in Beijing und für das Ballet du Grand Théâtre de Genève. Im Juli wird er in der Garnier-Oper ein Kammerkonzert «inszenieren».
Noch frisch in Erinnerung ist seine Choreografie für die Eröffnungszeremonie der Rugby-WM im Stade de France.
Und noch ein «au revoir» am Ballett der Pariser Opéra zeigt, dass der Umbruch im Kader weiter geht. Wilfried Romoli ist am 6. Mai von Kulturministerin Christine Albanel zum «Commandeur dans l’Ordre des Arts et des Lettres» ernannt worden. Seine Medaille trägt er ab September weiter in der Schule der Opéra, wo er den Nachwuchs ausbilden wird.
Für Romoli, der im Alter von zehn Jahren in die École de danse de l’Opéra de Paris eintrat, schließt sich damit der Kreis. Nun stehen mit Karl Paquette und Yann Bridard zwei der erfahrensten premiers danseurs vor dem Sprung ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Das könnte Sie auch interessieren:
Carolyn Carlson und das Atelier de Paris
Carolyn Carlson: «Inanna»
Carolyn Carlson: «Wash The Flowers»
Der Westschweizer hat ein Computerprogramm namens «Text to Speech» gefunden, das ihm erlaubt, Texte einzuspeichern, die dann in beliebiger Sprache und Stimmlage aus den Boxen schallen. er packt ein Thema dazu, das jedem Staatsbürger der Welt vertraut ist: Religionskrieg und Terrorismus. Neu ist auch der Gag nicht: Stellt euch vor, Krieg fände bei euch statt, in der...
Die Tanzfabrik in der Möckernstraße in Berlin ist schon lange nicht mehr allein. Aber sie ist immer noch nicht nur eins von vielen Studios in der Hauptstadt. Sondern sorgt etwa zusammen mit der fabrik Potsdam – Schulter an Schulter – dafür, dass junge Choreografen Platz für ihre Arbeiten finden. Aus dem alten Kollektiv der basisdemokratischen Einstimmigkeit, einem...
Aydin Teker «harS»
Harps are not considered “sexy.” Since Marie-Antoinette they are “feminine.” And became a preferred instrument for romantic (ballet-) composers. Astonishing to see a harp in contemporary choreography, especially if it’s cast as a “dancer.” However, that’s the idea of “harS.”
“harS” is a solo the Turkish choreographer Aydin Teker worked out for and...
