Martin Harvey
The Royal Ballet usually dominates the annual Critics’ Circle National Dance Awards in London each year. In January 2008, however, only two men from this great company were nominated: Ivan Putrov, the Ukrainian Principal Dancer, and Martin Harvey, First Soloist. This was a study in contrasts. The two dancers could not be more different:
Putrov is a slim, elegant danseur noble, a touching Pierrot Lunaire, an obvious candidate for nomination, and Harvey is a robust demi-caractère performer.
The Harvey nomination is interesting because he bucks the trend of what many current artistic directors look for in a dancer but what many critics seek to find.
In my lifetime I have seen a transformation of public taste from admiring intelligent theatrical cogency to the deification of technical feats. I groan inwardly every time a dancer twitters to the footlights to take her applause after 32 fouettés, or when a dancer of either sex proudly demonstrates their facility for raising their extended leg skywards in a Romantic ballet, regardless of the original choreography, taste, common sense or sound judgement.
This kind of dancing is vapid, un-theatrical and stinks of circus. Read Fokine’s “Memoirs ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Der Westschweizer hat ein Computerprogramm namens «Text to Speech» gefunden, das ihm erlaubt, Texte einzuspeichern, die dann in beliebiger Sprache und Stimmlage aus den Boxen schallen. er packt ein Thema dazu, das jedem Staatsbürger der Welt vertraut ist: Religionskrieg und Terrorismus. Neu ist auch der Gag nicht: Stellt euch vor, Krieg fände bei euch statt, in der...
Auf der Liste des Kultur-Import-Exports steht Tanz ziemlich weit oben. Jedes Tanzfestival ist inzwischen eine interkontinentale Angelegenheit. Doch die Kunstform, die auf der Bühne kaum Grenzen kennt, überwindet die realen nicht immer reibungslos. Tanzkompanien sind an sich schon multinationale Gebilde. Und auch in Europa selbst, wo die Grenzen scheinbar immer...
Die Welt lebt von Grenzen. Der Kolonialismus zog sie willkürlich über die Landkarte. So grenzte man sich voneinander ab – so, wie die Moderne vom Ballett, das den Kolonialismus repräsentierte. Sagt Natasha Hassiotis
Seit fünfhundert Jahren ist Afrika kolonialisiert. Kolonialismus heißt: Die Ökonomie in einer Kolonie gehört ihr nicht. Arbeit wird nur aufgezwungen,...
