Männer jagten Mammuts

Das Editorial der Dezember-Ausgabe: William Forsythe demonstriert Komplizenschaft und Thomas Hauert baut auf das Vertrauen in der Gruppe.

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Das war nicht nur gefährlich, sie benötigten auch ein paar Tugenden, um zu überleben: Mut, Erfahrung, die Fähigkeit, geräuschlos zu kommunizieren und ähnliche Eigenschaften. Aber spätestens im alten Rom setzte sich die Meinung durch, dass ein Anführer nur deutlich genug Kommandos geben, auf die Untergebenen einen gewissen Druck ausüben und seine Autorität dadurch beweisen müsse, dass nur er wisse, wo’s langgeht. Deshalb durften seine Untergebenen nur wenig wissen über Gelände oder Geheiminformationen.

Der Führer selbst wurde zum Kenner, der, um Führer zu bleiben, sein Wissen vor den eigenen Leuten verbergen musste.

Das hat sich bis heute so erhalten, weil man annimmt, dass die Untergebenen keinen Mut, keine Erfahrung, keine Fähigkeiten haben, geräuschlos zu kommunizieren. Dabei sind genau das Eigenschaften, die für Tänzer unabdingbar sind – Erfindungsreichtum, jederzeit einzuschätzen, wo die anderen sind und in der Stille die richtigen Entscheidungen zu treffen. In den Choreografien, die unter dem Label ZOO von Thomas Hauert zu sehen sind, werden solche Reflexe aktiviert – mit einer Wachheit, die Katja Werner staunen lässt.

Ähnlich ist es bei William Forsythe: Statt ...

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Tanz Dezember 2009
Rubrik: Editorial, Seite 1
von Redaktion

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