madrid: josé carlos martinez
...ist der Nachfolger von Nacho Duato an der Spitze der Compañía Nacional de Danza. Nach Ansicht des spanischen Kulturministeriums soll das Ensemble künftig keine Autorenkompanie à la Duato sein, sondern mehr «Pluralität» zulassen. Will heißen: geschmackliche Diversifizierung. Martínez aber hält nun dagegen: «Mein Anfang ist die Fortsetzung von Nacho Duatos Arbeit, er ist der Referenzpunkt der Kompanie, der muss erhalten bleiben.» Doch verbeugt sich der ehemalige Tänzer der Pariser Opéra auch in Richtung Kultusbürokratie, die ihn fünf Jahre lang gewähren lassen will.
Um mehr Pluralismus zu ermöglichen, bittet er die Tänzer, im Zarzuela-Theater selbst zu choreo-grafieren. Am 30. Juni und 1. Juli sind die Ergebnisse zu besichtigen. Dennoch steht absehbar weiterhin eher zeitgenössisches Ballett als die von Teilen der spanischen Öffentlichkeit gewünschte Klassik auf dem Programm. Kürzlich erst hat die Kompanie Choreografien von Alejandro Cerrudo, Angelin Preljocaj, William Forsythe und Johan Inger einstudiert, jetzt folgt ein Abend im Teatro de la Zarzuela, der Jirí Kylián gewidmet ist, vom 16. bis zum 27. Juni.
cndanza.net
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Tanz Juni 2012
Rubrik: highlights, Seite 38
von Justine Bayod Espoz
...des zeitgenössischen Tanzes lädt Ismael Ivo nun zum achten Mal in die
Lagunenstadt. Wer sich an die Filmszenen mit Pina Bausch in Venedig noch erinnert, kann bei Bausch-Tänzerin Cristiana Morganti im Rahmen eines Re-Enactment noch einmal der Poetik und Kreativität der Meisterin nachspüren. Ebenfalls in einer Neufassung zu sehen ist «We saw monsters» von Erna...
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...ist nur eine von zahlreichen Kompanien aus Afrika, die sich nun endlich auch in Europa etablieren. Serge-Aimé Coulibaly gründete sie 2002 in Burkina Faso. Seine Motivation ist aufrichtig: «Als Künstler und Choreograf spüre ich die Verpflichtung, mich an der Entwicklung der Welt, in die ich gehöre, zu beteiligen. Meine Arbeit ist Ausdruck der Suche nach Lösungen...
