Leserpost
Leserpost
zu «Salsa bei Seegang», Reportage einer Tanzlehrerin auf dem Kreuzfahrtschiff AIDA, ballet-tanz 10/09: Natürlich ist bei keinem Job alles Gold, was glänzt. Bliebe aber zu ergänzen, dass die Tanzkompanien, die allabendlich die Bordgäste mit tollen Shows erfreuen, fast alle aus weißrussischen und tschechischen Tänzern generiert werden. Sie kosten wenig, man ködert sie mit dem «Duft der weiten Welt». Wäre es anders, könnte AIDA so güns-tige Pauschalpreise nicht anbieten.
Es ist an der Zeit, dass auch in diesen Bereichen der Tanzkunst vernünftige Bezahlung und akzeptable Arbeitsbedingungen einkehren. Trisha Reid, Essen
Zum Tod von José de Udaeta, ballet-tanz 11/09: Das von Ihnen veröffentlichte Foto ist einfach scheußlich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies das einzige zur Verfügung stehende Foto war. Christiane Stender, Mülheim/Ruhr
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Das Eis der Schlittschuhbahn im Kungsträdgården im Zentrum Stockholms hat sich in eine arktische Landschaft verwandelt. Trockeneisnebel wabert über die blanke Fläche, dazwischen fließen unförmige weiße Zelte umher, die an Eisberge erinnern. Dann beginnen sie zu kalben, und weiße Wesen zwängen sich aus den Zelten. Sie entfalten ihre durchscheinenden Kostüme und...
Wayne McGregor ist vieles: eloquent, hochintelligent, neugierig; er überschreitet gern die Grenze zwischen Kunst und Wissenschaft, ist ein guter Partner für seine unterschiedlichen Mitstreiter. Ein Theatermann ist er, aber choreografisches Genie und Vielseitigkeit fehlen ihm. Die Entwicklung von «Chroma» (2006) über «Infra» (2008) bis zu seinem jüngsten Werk...
Athen hat sich sein neoklassisches Nationaltheater aus dem 19. Jahrhundert mitten im Stadtzentrum vom österreichischen Architekten Ernst Ziller neu aufmöblieren lassen. Zum Dank wird es das «Ziller Building» genannt. Dimitris Papaioannou, der seit der Eröffnung der Olympiade in Athen 2004 weltweit ein Begriff ist, hat besonders die moderne Bühnenmaschinerie...
