Kritiker*innen-Umfrage 2026
1 Choreograf*in des Jahres
2 Tänzer*in des Jahres
3 Compagnie des Jahres
4 Newcomer*in des Jahres
5 Ausstattung / Bühne / Licht / Musik
6 Online
7 Positiv und / oder bedenklich war …
Andrea Amort
Wien
u. a.
de
1 Sharon Eyal für «Delay the Sadness» (S-E-D, Frankreich) Sidi Larbi Cherkaoui für «Bal impérial» mit dem Ballet du Grand Théàtre de Genève («Johann Strauss 2025 Wien»)
2 Alessandro Frola, Madison Young (beide Wiener Staatsballett) – beide Exeget*innen der Choreografie und dabei erzählerisch im Tun
3 Das Tschechische Nationalballett unter Filip Barankiewicz: ausgesuchte Programmdramaturgie, Ensemble sowohl klassisch als auch sehr zeitgenössisch auf tollem Niveau
4 Die Tänzerin Milda Luckuté (Wiener Staatsballett) trotz Corps-de-ballet-Rang in solistischen Auftritten mit Akkuratesse
5 Karoline Hogl (Ausstattung) und Christian Kass (Licht) für Andrey Kaydanovskiys «Shakespeare’s Dream» am Musiktheater Linz
6 «Storm» – Gener8ion starring Yung Lean, Film: Romain Gavras, Choreografie: Damien Jalet (v. a. ab ca. 4:00) – beste Choreografie für Video «Bullfight» (1955) von und mit Anna Sokolow, gedreht von Shirley Clarke.
7 ... dass seriöser Tanzjournalismus verschwindet; ...
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Tanz Jahrbuch 2026
Rubrik: The winners are..., Seite 130
von
Die Anfrage für einen Beitrag zu diesem Jahrbuch erreichte mich mit dem Arbeitstitel: «Queer Pride – Tanz als Befreiungsbooster». Sofort entstehen Bilder im Kopf: CSD, Regenbogenflaggen, kollektive Euphorie, utopische Versprechen. Demgegenüber steht queeres Alltagsleben: Diskriminierung, Stigmatisierung und Widersprüche. Wie geht das zusammen? Ich frage in der tanz...
Der vorliegende Text ist ein Vorabdruck. Entstanden ist er für den 304-seitigen Katalog der Ausstellung «TANZ!» der Kunsthalle Mannheim, der im Verlag Hatje Cantz erscheinen wird. Der Katalog, herausgegeben von Johan Holten und Julia Katharina Thiemann, beinhaltet zahlreiche farbige Werkabbildungen und Texte namhafter Expert*innen. Die Ausstellung ist von...
REBECCA AMOROSO
Wahrhaft auffallende Erscheinung: groß, blond, sehr jung – was überhaupt nicht zählt, sobald Rebecca Amoroso zu tanzen beginnt. Mit Passion und Reife, weit über ihre 22 Jahre hinaus. Tatsächlich ist die Italienerin das derzeit jüngste Mitglied von Gauthier Dance am Theaterhaus Stuttgart – mit Bedacht gewählt, wenn auch ursprünglich als Hospitantin....
