Kopenhagen en tour

f. liberti, a. sousa pereira «carmina burana»

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Die zeitgenössische Tanzszene in Kopenhagen ist klein. Angeführt wird sie von der Kompanie Dansk Danseteater, deren Leiter Tim Rushton ein glückliches Händchen besitzt, wenn es darum geht, seine Tänzerinnen und Tänzer beständig an ihren Aufgaben wachsen zu lassen. Manche versuchen sich auch auf dem Feld des Choreografierens – so bei der jüngsten Produktion der Kompanie zur Musik von Carl Orffs szenischer Kantate «Carmina Burana». Deren Untertitel lautet cantiones profanae cantoribus et choris cantandae ... atque imaginibus magicis.

Genau das haben die beiden Choreografen mit besten Kräften versucht: die weltlichen Gesänge magisch zu bebildern. Einen Vorgeschmack bekam das Publikum bereits im vergangenen Jahr, als Auszüge des Stücks beim Sommerfestival im Polizeihauptquartier unweit des Tivoli-Parks vorgestellt wurden. Der imposante neoklassische Bau erinnert in seiner Form an das Colosseum: Man spaziert hinein und kann Tanzperformances unter freiem Himmel genießen.

Die zwei Choreografen, die sich den «Carmina Burana»-Abend untereinander aufgeteilt haben, heißen Fabio Liberti und Alessandro Sousa Pereira. Der Italiener Liberti tanzt seit 2010 beim Dansk Danseteater, der Brasilianer ...

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Tanz März 2015
Rubrik: kalender und kritik, Seite 47
von Charlotte Christensen

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