Kalender On Stage
stephen petronio und Company bringen die Biennale di Venezia zum Blühen. «Bloom» ist Teil einer Trilogie; «Beauty and the Brut» und «This is the Story of a Girl in a World» komplettieren das Werk, das der New Yorker Choreograf zusammen mit einem bunten Team aus Avantgarde- und Popkünstlern kreiert hat. Darunter: der Designer Ben Cho, die Musiker Antony Hegarty (von Antony and the Johnsons), Rufus Wainwright und Nico Muhly und der alte Meister Lou Reed. Die weise Kritikerin des New Yorker Village Voice Magazins, Deborah Jowitt, ist nicht oft so begeistert: «Bloom ...
expands into a kind of ecstasy». Am 15. und 17. Juni kann man das im Teatro Malibran mit eigenen Augen sehen; auf dem Foto: Shila Tirabassi © Sarah Silver
stephan Thoss ist allen Widerständen zum Trotz in Wiesbaden längst angekommen, und seine erste richtig große Uraufführung wird von einem begeisterungsfähigen Ballettpublikum voller Spannung erwartet. Der Ballettdirektor des Hessischen Staatstheaters hat sich für den 14. Juni im Großen Haus nicht weniger als «Professor Unrat» vorgenommen, den gleichnamigen Roman von Heinrich Mann, besser bekannt unter seinem Filmtitel «Der blaue Engel»: kein einfaches Stück ...
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John Neumeier huldigt unverdrossen seinem Tanzgott Vaslav Nijinsky. Die 100-Jahrfeier der Ballets Russes im kommenden Jahr bietet die willkommene Chance, seine 35. Spielzeit dem Idol zu widmen. Am 19. Mai 1909 gaben Les Ballets Russes im Pariser Théâtre du Châtelet ihren triumphalen Einstand. Nijinsky wurde über Nacht zum Tanzstar im Fokin-Ballett «Le pavillon...
Immer auf dem Sprung
Von Afrika nach Europa, von Europa in die USA, von Porto nach Oslo. Für Tänzer gibt es mehr Grenzen, als ihnen lieb sein kann.
Faustin Linyekula zum Beispiel. Der Mann im Zeitungsrock. Er erzählt von einer wahren Odyssee. Oder Ecotopia: Eine Agentur sucht die Löcher im Zaun. Natasha Hassiotis fragt, warum wir so viele Grenzen haben
Die modernen...
Kader Belarbi wird am am 13. Juli seine Bühnenkarriere an der Pariser Opéra offiziell beenden, nach einem letzten Auftritt in Carolyn Carlsons «Signes» – einem Werk, das er zusammen mit Marie-Agnès Gillot tanzt (und das ihn schon jetzt auf DVD etwas unsterblicher gemacht hat). Längst hat er unterdessen eine Karriere außerhalb des Hauses begonnen.
Schon seit 1991...
