John Neumeier

und seine Leidenschaft für Nijinsky

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John Neumeier huldigt unverdrossen seinem Tanzgott Vaslav Nijinsky. Die 100-Jahrfeier der Ballets Russes im kommenden Jahr bietet die willkommene Chance, seine 35. Spielzeit dem Idol zu widmen. Am 19. Mai 1909 gaben Les Ballets Russes im Pariser Théâtre du Châtelet ihren triumphalen Einstand. Nijinsky wurde über Nacht zum Tanzstar im Fokin-Ballett «Le pavillon d’Armide». Neumeier bereitet zur Eröffnung der Hamburger Ballett-Tage am 28. Juni 2009 eine Neuinterpretation von Nikolai Tscherepnins Komposition vor.

Sie wird gemeinsam mit Millicent Hodsons Rekonstruktion der Nijinsky-Choreografie von Strawinskys «Le sacre du printemps» gezeigt. Neumeiers «Sacre»-Version ist bereits im November 2008 mit seiner Interpretation von Debussys «Der Nachmittag eines Fauns» und Ravels «Daphnis und Chloe» zu sehen, Stücke, die im Kontext der Ballets Russes entstanden. In der Hamburger Kunsthalle präsentiert er zudem die 84 Zeichnungen Nijinskys, auf Kreisformen basierende Blätter der russischen Avantgarde-Malerei. Die Stiftung John Neumeier konnte unlängst 72 Nijinsky-Originale für eine Million Dollar in ihren Besitz bringen und ergänzt nun John Neumeiers mit 27 000 Büchern, Bildern, Kupferstichen, ...

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Tanz Juni 2008
Rubrik: Celebrities, Seite 24
von Klaus Witzeling

Vergriffen
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