Kalender Februar 2018

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Highlights Februar 2018 

London 
Flamenco Festival
Nichts Schöneres, als bei eisigen Temperaturen in den Süden zu entfliehen – und sei es nur dank Theater-Fantasie! Einmal mehr wird in London das Flamenco-Fieber grassieren, wenn das Tanzhaus Sadler´s Wells sein alljährlich wiederkehrendes Festival veranstaltet: Ein Dutzend Shows und Filme erwartet das Publikum, schon die Eröffnungstage gleichen einem Best-of.

Unter dem Festivaltitel «Tempo of Light» graben sich Musiker und Sänger gemeinsam mit der Tänzerin Ana Morales zurück zu den Wurzeln des Flamenco, um ihn von dort ins Zeitgenössische wachsen zu lassen, und die Grande Dame María Pagés präsentiert mit ihrer Compañía den Klassiker «Yo Carmen». 

Vom 14. bis zum 25. Februar; www.sadlerwells.com


Stockholm
Puur
Von Allmacht und Ohnmacht eines Potentaten handelt dieses Stück, das Wim Vandekeybus 2005 produziert hat. Jetzt wird es vom Königlich Schwedischen Ballett aufgeführt, was angesichts des rabaukigen Choreografen als absolut unkonventionelles Match gelten darf. «Puur» ist ein Schocker für überzeugte Ballettomanen, der sich aber ganz schnell als Augenöffner entpuppt: für die Kriege, Krisenherde und Völkermorde der Gegenwart. Genau ...

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Tanz Februar 2018
Rubrik: Highlights und Kalender, Seite 36
von Red.

Weitere Beiträge
Paris: «Oh Louis...»

Ludwig XIV. (1638 – 1715) genießt den Ruf, als «Sonnenkönig» ein Freund der Künste gewesen zu sein. Wenn einer dem Tanz so huldigt wie der Superstar der Bourbonen, dann kann er kein schlechter Mensch gewesen sein. Meinen die Franzosen bis heute. Robyn Orlin mahnt sie, nicht zu vergessen, dass gerade dieser Louis, dem wir die Kodifizierung der Ballettkunst...

Alicia Amatriain

Selbst auf den Knien lässt sich noch tanzen. In den «Dances at a Gathering» gibt es ein Scherzo von Frédéric Chopin, in dem die Choreografie von Jerome Robbins für einen Moment innehält. Scheinbar unbewegt, lässt Alicia Amatriain allein ihre Blicke schweifen. Vielleicht spürt man gerade deshalb, wie es im Innersten der Ballerina tanzt, während ihr äußerlich so...

Freiburg: «Rasp your soul»

Verletze deine Seele. Schwer. Beleidige sie. Bis aufs Blut. Wie auch immer man den Titel der jüngsten Arbeit der griechischstämmigen Choreografin übersetzen will – in Kat Válasturs Worten handelt es sich um ein Solo für einen «Humanoiden mit sensibler Haut». Diesen setzt sie auf der Bühne aus wie eine gewaltig klaffende Lücke zwischen Mensch und Kunst. Ein einsamer...