Kalender 8/9/19
Deutschland
Andechs
Kloster Andechs, Florian Stadl
«Carl Orff Fest Andechs & Ammersee 2019»: Premiere «Mozart 20», Tanzstück des Choreo-grafen Matteo Carvone zu Mozarts 20. Klavierkonzert KV 466, d-moll, TänzerInnen des Münchner Gärtnerplatztheaters, Münchner Symphoniker; im Anschluss Carl Orffs erste Oper «Gisei». 8., 10., 11. Aug.;
de
Baden-Baden
Festspielhaus
Glucks «Orphée et Eurydice», Inszenierung, Choreografie, Bühnenbild, Kostüme und Licht von John Neumeier, Hamburg Ballett. 27.–29. Sept.
«Ballett-Werkstatt» mit John Neumeier. 3. Okt.
Neumeiers «Beethoven-Projekt», Hamburg
Ballett (tanz 10/18). 3., 4. Okt.
www.festspielhaus.de
Berlin
Acker Stadt Palast
«Lighthouse», Cía Sonia Rodriguez. 29.–31. Aug.
www.ackerstadtpalast.de
Akademie der Künste, Hanseatenweg
«Was der Körper erinnert. Zur Aktualität des Tanzerbes» (siehe S. 52). 24. Aug. – 21. Sept.:
In «Fase, four movements to the music of Steve Reich» von 1982 setzt sich die belgische Choreografin Anne Teresa De Keersmaeker mit der minimalistischen Musik von Steve Reich und dem Postmodern Dance auseinander, Rosas. 24.–26. Aug.
«Das Jahrhundert des Tanzes», Buchpräsentation mit Madeline Ritter ...
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Tanz August/September 2019
Rubrik: Tanz im August/September, Seite 38
von
Wir treffen uns vor der Botschaft der Republik Indonesien in Berlin. Die Choreografin Kareth Schaffer kommt gerade vom Training: Balinesischer Tanz für Fortgeschrittene. Unterricht nimmt sie bei Ketut Tutiek Rahayu, der Presse- und Kulturreferentin der Botschaft. Die Dame gibt hier Tanzunterricht für die Söhne und Töchter ihres Landes, die es nach Berlin...
Ich trage eine Art Skiunterwäsche und ein Plastik-Regencape. Der Maskenbilder fotografiert uns mit den Kostümen für die Premiere von «#Mensch». In den letzten Probenwochen des Partizipationsprojekts fühle ich mich ein wenig wie eine Schachfigur, die nur die Bewegungen des Spielleiters ausführen kann. «Es muss die Dringlichkeit der Situation wirklich deutlich...
Wer vermeintlich chancenlos ist, setzt gerade in Krisenzeiten manchmal gemeinsam ungeahnte Produktivkräfte frei. Das gilt auch für traditionell eher schwergängige Institutionen mit eingeschliffenen Gewohnheiten – Theater eben. Zumal solche, die, von ihren dauerklammen Trägern kurz und kürzer gehalten, schon so gut wie abgeschrieben sind. Häuser wie das Volkstheater...
