Jenseits
Die Räume sind eng, die Körper beinah schwerelos, was manche an Fred Astaires «Royal Wedding» erinnert, als der Meister noch die Wände hochtanzte. Bei Florian von Ploetz gehen die Tänzer eher die Wände hoch, mehr aus Platzangst, aber auch, weil man die Wände drehen und wenden kann, wie man will.
Diese Räume stehen nicht ganz so aufrecht, wie es die Kamera glauben macht – neigt den Blick!
1999 begann der Berliner Fotograf eine kleine Neuköllner Hinterhofwohnung für seine Inszenierung herzurichten, Tische an Wände zu nageln und Haken auf den Boden zu schrauben. Das Artistenduo Gala Nr. 4 machte den Anfang, Breaker folgten, und Florian von Ploetz hat immer noch Spaß daran, seine Illusion ein wenig unperfekt erscheinen zu lassen. Ihn interessiert mehr der Körper im Käfig der Inszenierung – und seine Kraft, den Raum zumindest potenziell zu sprengen.
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Sabine Mangold, geboren 1957 in Berlin, studierte an der Freien Universität Berlin Germanistik, Kunstgeschichte und Japanalogie. Von 1986 bis 1989 war sie Dozentin für Deutsche Sprache und Literatur an der Universität Niigata in Japan. Von 1989 bis 1994 arbeitete sie bei einer Japanischen Wirtschaftszeitung. Seit dem Abschluss ihrer Yogalehrerausbildung beim BDY...
The first space is an infinity of darkness, disorienting and surprising after the well lit galleries that precede it. The first reaction is to stop absolutely still in the stygian void to collect oneself and find some means of orientation. After a few moments faint light is discerned coming from another darkened room and the sound of running feet. One stumbles into...
