Jeder soll profitieren

Warum der NRW-Kulturstaatssekretär glaubt, dass es dem Tanz gut gehen könnte – wenn man auf die Nachfrage setzt

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Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff,
die Stadt Bonn hat die Tanzsparte an ihren Bühnen abgewickelt, in Köln droht das gleiche Szenario. Sie haben die Gründung eines gemeinsamen Balletts an der Rheinschiene angeregt mit Beteiligung der Städte Düsseldorf, Duisburg, Köln und Bonn. Denken Sie an ein Staatsballett NRW? Nein, so würde ich das nicht nennen. Hier geht es nicht um den Staat, sondern mit Hilfe des Staats um die Region. Ich würde ein Vier-Städte-Ensemble am Rhein begrüßen, dessen Name die Region widerspiegeln soll. Dieses Modell würden wir auch gesondert bezuschussen.

Um dazu Genaueres sagen zu können, müssen erst einmal Zahlen vorliegen.

Welche Größenordnung könnten die beiden Kompanien haben? Dazu warte ich auf die Vorschläge der vier Städte.

In welcher Weise würde sich das Land beteiligen? Das hängt von dem Modell ab. Bei der Gründung einer GmbH aus den Städten und dem Land NRW würden die Mittel der Gesellschaft zufließen. Oder aber die Städte treffen eine Kooperationsvereinbarung und schließen untereinander Verträge. Dann gäbe es Zuschüsse an die einzelnen Städte.

In welcher Größenordnung könnte Geld aus der Landeskasse fließen? Bevor nicht Zahlen auf dem Tisch liegen, mache ich ...

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Tanz Februar 2007
Rubrik: Wacht am Rhein, Seite 20
von Bettina Trouwborst

Vergriffen
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