Hinter den Kulissen
Preise, Preise, Preise. Martin Schläpfer, Direktor des Balletts am Rhein in Düsseldorf/Duisburg, erhielt so verdientermaßen wie erwartbar den Deutschen Theaterpreis des Deutschen Bühnenvereins, der Kulturstiftung der Länder und der Akademie der Darstellenden Künste, Der Faust, für sein Werk «Sinfonien» mit dem ballettmainz. Ein weiterer «Faust» ging an den Tänzer Christopher Roman für seine darstellerische Leistung in «I Don’t Believe in Outer Space» der Forsythe Company. Für ihr Lebenswerk wurde Pina Bausch posthum mit dem «Faust» geehrt.
Georgette Tsinguirides, erste hauptberufliche Choreologin Deutschlands, die 1966 von ihrer Ausbildung am Londoner Benesh Institute zum Stuttgarter Ballett zurückkehrte und dort für die Bewahrung von John Crankos Choreografien verantwortlich wurde, wird am 27. Februar im aalto-Theater Essen mit dem Deutschen Tanzpreis des Deutschen Berufsverbands für Tanzpädagogik geehrt. Den Tanzpreis «Zukunft» verdient die Erste Solotänzerin des Staatsballetts Berlin, Iana Salenko.
Im Düsseldorfer Tanzhaus nrw empfängt Ben J. Riepe den mit 7500 Euro dotierten Förderpreis NRW in der Kategorie «Theater». Riepe machte an der Folkwang Hochschule 2003 sein Diplom, ...
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Begründet wurde sie von Frederick Matthias Alexander. Der 1869 geborene australische Schauspieler und Shakespeare-Rezitator litt unter Stimmverlust; nach diversen erfolglosen Behandlungen begann er seine Handlungen und Gewohnheiten systematisch zu beobachten. Dabei entdeckte er grundlegende Zusammenhänge bei der Koordination von Körper und Geist. In der...
David Dawson bis letzte Spielzeit waren Sie Hauschoreograf des Dresden SemperOper Balletts und mitverantwortlich für die künstlerische Ausrichtung des Ensembles. Gab es für Ihre Kündigung einen Grund?
Eigentlich nicht. Natürlich unterschieden sich die künstlerischen Konzepte von Aaron Watkin und mir, auch war mein Plan, von vornherein die Starthilfe zu geben. Das...
Schwer zu sagen, was Choreografen immer wieder dazu treibt, sich mit «Schwanensee» zu beschäftigen. Ist es der Mythos, der die Menschwerdung als Metamorphose erklärt? Ist es die Geschichte eines Stücks, das am Anfang zum Scheitern verurteilt schien? Ist es die Musik Tschaikowskys, die dem Ballett eine sinfonische Größenordnung erlaubt, die es zuvor nicht besessen...
