Hinter den Kulissen
Preise, Preise, Preise. Martin Schläpfer, Direktor des Balletts am Rhein in Düsseldorf/Duisburg, erhielt so verdientermaßen wie erwartbar den Deutschen Theaterpreis des Deutschen Bühnenvereins, der Kulturstiftung der Länder und der Akademie der Darstellenden Künste, Der Faust, für sein Werk «Sinfonien» mit dem ballettmainz. Ein weiterer «Faust» ging an den Tänzer Christopher Roman für seine darstellerische Leistung in «I Don’t Believe in Outer Space» der Forsythe Company. Für ihr Lebenswerk wurde Pina Bausch posthum mit dem «Faust» geehrt.
Georgette Tsinguirides, erste hauptberufliche Choreologin Deutschlands, die 1966 von ihrer Ausbildung am Londoner Benesh Institute zum Stuttgarter Ballett zurückkehrte und dort für die Bewahrung von John Crankos Choreografien verantwortlich wurde, wird am 27. Februar im aalto-Theater Essen mit dem Deutschen Tanzpreis des Deutschen Berufsverbands für Tanzpädagogik geehrt. Den Tanzpreis «Zukunft» verdient die Erste Solotänzerin des Staatsballetts Berlin, Iana Salenko.
Im Düsseldorfer Tanzhaus nrw empfängt Ben J. Riepe den mit 7500 Euro dotierten Förderpreis NRW in der Kategorie «Theater». Riepe machte an der Folkwang Hochschule 2003 sein Diplom, ...
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Seit 2007 siedelt das Tanzlabor_21 ein Projektensemble am Frankfurter Mousonturm an. Die künstlerischen Teams setzen sich in wechselnder Besetzung aus Studienabsolventen aus Frankfurt und Gießen zusammen, ergänzt durch externe Tänzer. Ziel des Projektensembles ist die Stärkung des Nachwuchses in der Region. Daher richtet sich diese Ausschreibung explizit an...
Kaamos ist die finsterste Zeit in Nordfinnland. Die Sonne ist hinter dem Horizont versunken, bis Mitte Januar schläft Lappland in blauem Dämmerlicht. Wenn in Oulu viel Schnee liegt, sind die Nächte heller als die Tage, denen der Mond sein fahles Licht nicht schenkt. Pflanzen und Tieren ist das egal. Aber der Mensch kann schlecht leben ohne Licht. Körper und Seele...
«Berliner Tanzfieber» bricht am 4. Januar bei arte aus. Dabei betrachtet der Dokumentarfilmer Marcus Behrens die Stadt als Bühne. Ein gängiger Ansatz, fast schon ein Berlin-Klischee. Weil es aber auf der ganzen Welt eine solche Definitionsmacht erlangt hat, wirkt es weiter. Besonders auf junge, kreative Menschen, die sich natürlich in ein entsprechendes Umfeld...
