Highlights 5/26
Utrecht
SPRING PERFORMING ARTS FESTIVAL
Der Titel des Festivals verweist einerseits natürlich auf den Frühling (dessen Frische im Mai freilich schon langsam in die Hitze des Sommers übergeht), andererseits aber auch in seiner erwartungsfrohen Haltung auf die Zukunft: Die zehn Tage «Spring» im niederländischen Utrecht wollen konsequent die Avantgarde abbilden.
Dieses Jahr unter dem Motte «Extended Bodies / Expanded Minds» mit Arbeiten an der Grenze zwischen Tanz, Musik, Theater, Performance und Games, unter anderem von Choy Ka Fei («SoFTMachine: The Return»), Leu Wijee und Mio Ishida («Ridden») und Anthony van Gog («The quiet»).
Verschiedene Spielorte, vom 14. bis 23. Mai; www.springutrecht.nl
Leipzig
EURYDIKE
Fran Díaz zählt zu den jungen Choreografen, die unverdrossen an der Zukunft des klassischen Tanzes schmieden. Nach Engagements in Leipzig und Hannover stieg der Spanier aufs choreografische Fach um und hat dort nicht nur bereits einige Preise abgeräumt, sondern auch mit Werken wie «Scheme», das die Frage des Beschwerdemanagements im Tanz aufrollt, für Aufsehen gesorgt. Rémy Fichet holt ihn jetzt nach Leipzig zurück und hat ihn mit der abendfüllenden Produktion «Eurydike» ...
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Tanz Mai 2026
Rubrik: Kalender, Seite 32
von
LUCINDA CHILDS
In den vergangenen Jahren ließ sich ein verstärktes Interesse an Lucinda Childs beobachten, zudem entwickelte die heute 85-jährige Pionierin des postmodernen Tanzes zuletzt auch wieder neue Stücke. Die Ausstellung «Dancing Page in Hand» dagegen konzentriert sich auf Childs’ Frühwerk aus den 1960ern und 70ern, in dem die Künstlerin Raum als...
Amsterdam
BEAUJEAN, BRANDSEN, RAGHURAMAN, SRINIVASAN «LA BAYADÈRE»
Keine einfache Mission, die sich die Vizedirektorin von Het Nationale Ballet in Amsterdam, Rachel Beaujean (tanz 3/26), und Direktor Ted Brandsen vorgenommen hatten: eine dekoloniale Version von «La Bayadère» (1877), die Höhepunkte des zweiten Akts beibehält, aber die indische Kultur nicht...
Ein Dreierabend, der unter dem Titel «Avant-Garde» neben zwei eigens auf die Ballettcompagnie des Hauses zugeschnittenen Kreationen von Robert Bondara und Marco Goecke auch das technisch ausgefeilte «27’52”» von Jiří Kylián aus dem Jahr 2002 präsentiert – ein Stück, in dem die Lebensuhr abläuft und die Zeit verrinnt, während die Figuren nach erfüllten Beziehungen...
