Highlights 5/26

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Utrecht
SPRING PERFORMING ARTS FESTIVAL
Der Titel des Festivals verweist einerseits natürlich auf den Frühling (dessen Frische im Mai freilich schon langsam in die Hitze des Sommers übergeht), andererseits aber auch in seiner erwartungsfrohen Haltung auf die Zukunft: Die zehn Tage «Spring» im niederländischen Utrecht wollen konsequent die Avantgarde abbilden.

Dieses Jahr unter dem Motte «Extended Bodies / Expanded Minds» mit Arbeiten an der Grenze zwischen Tanz, Musik, Theater, Performance und Games, unter anderem von Choy Ka Fei («SoFTMachine: The Return»), Leu Wijee und Mio Ishida («Ridden») und Anthony van Gog («The quiet»).
Verschiedene Spielorte, vom 14. bis 23. Mai; www.springutrecht.nl

Leipzig
EURYDIKE
Fran Díaz zählt zu den jungen Choreografen, die unverdrossen an der Zukunft des klassischen Tanzes schmieden. Nach Engagements in Leipzig und Hannover stieg der Spanier aufs choreografische Fach um und hat dort nicht nur bereits einige Preise abgeräumt, sondern auch mit Werken wie «Scheme», das die Frage des Beschwerdemanagements im Tanz aufrollt, für Aufsehen gesorgt. Rémy Fichet holt ihn jetzt nach Leipzig zurück und hat ihn mit der abendfüllenden Produktion «Eurydike» ...

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Tanz Mai 2026
Rubrik: Kalender, Seite 32
von

Weitere Beiträge
Zukunftslabor

Dem Format der Pitchings haftet etwas von Trostpreis an: Die künstlerischen Arbeiten bzw. Methoden gelten als interessant, reichen aber nicht für einen abendfüllenden Slot im Showcase. Und doch sind sie für Kurator*innen eigentlich echte Fundorte: weniger fertige Produkte als ein Denken in Bewegung – bei gleichzeitiger Nähe zu den Künstler*innen.

Sichtbarkeit und...

Erlösung

Omelas ist das Paradies. Immer gutes Wetter, immer schöne Musik, überall schicke Häuser. Vor allem aber: keine Arbeitsmühen. Zu beschwingten Klängen tanzen die Bewohner*innen durch die Zukunftsstadt, ein Leben in Harmonie und Unaufgeregtheit. Das freilich seinen Preis hat: Einer muss aus der Gemeinschaft ausgestoßen werden, damit die anderen ihre Ruhe haben....

Ladies

Der schöne Schein des klassischen Balletts wertete weibliche Jugend traditionell höher als fast alles andere: Jenseits der 40 war in der Regel sowieso Schluss mit topathletisch faltenfreier Performance. Ausnahmen wie Margot Fonteyn oder Marcia Haydée, die zwei Dekaden länger durchhielten, bestätigten die Regel. Die Pariser Oper schickt Stars wie Sternchen (m/w/d)...