Ausstellungen tanz 5/26
LUCINDA CHILDS
In den vergangenen Jahren ließ sich ein verstärktes Interesse an Lucinda Childs beobachten, zudem entwickelte die heute 85-jährige Pionierin des postmodernen Tanzes zuletzt auch wieder neue Stücke. Die Ausstellung «Dancing Page in Hand» dagegen konzentriert sich auf Childs’ Frühwerk aus den 1960ern und 70ern, in dem die Künstlerin Raum als «Spielplatz perfekt beherrschter Linien, Kreise und Verbindungen» neu definierte.
Neben Childs und ihrer Tochter Ruth bevölkern diesen Spielplatz unter anderem Weggefährt*innen wie Trisha Brown, James Lee Byars und Andy Warhol, noch bis 24. Mai im Frac Bretagne in Rennes; www.fracbretagne.fr
Augsburg, Galerie Noah, www.galerienoah.com
Bewegung, Energie und Balance stehen im Zentrum der Ausstellung «Move!» des Berliner Malers, Bildhauers und Performance-Künstlers Helge Leiberg. Bis 10. Mai
Berlin, Gropius Bau, www.berlinerfestspiele.de
«Marina Abramović: Balkan Erotic Epic. The Exhibition». Bis 23. August
Köln, Museum Ludwig, www.museum-ludwig.de
Anlässlich seines 50-jährigen Jubiläums widmet das Museum der japanischen Künstlerin Yayoi Kusama, deren ikonische Polka Dots und verspiegelte Infinity Rooms zu einer Art Markenzeichen ...
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Tanz Mai 2026
Rubrik: Kalender, Seite 46
von
Amsterdam
BEAUJEAN, BRANDSEN, RAGHURAMAN, SRINIVASAN «LA BAYADÈRE»
Keine einfache Mission, die sich die Vizedirektorin von Het Nationale Ballet in Amsterdam, Rachel Beaujean (tanz 3/26), und Direktor Ted Brandsen vorgenommen hatten: eine dekoloniale Version von «La Bayadère» (1877), die Höhepunkte des zweiten Akts beibehält, aber die indische Kultur nicht...
JOCASTA‘S LINE
Sophokles lieferte die Vorlage, Igor Strawinsky die Partitur, und Sir Wayne McGregor erarbeitete mit dem Norwegischen Nationalballett in Oslo eine ganz eigene Fassung der Ödipus-Tragödie: «Jocasta‘s Line», vergangenen Herbst uraufgeführt (tanz 12/25), besticht als Gesamtkunstwerk. Geboren aus dem Geist kollektiver Kraftanstrengung, treten hier...
In Köln und NRW ist Elsa Artmann/Sanfte Arbeit längst etabliert – nun hat sie auch die Herzen auf der «Tanzplattform» in Dresden erobert. Warum gerade jetzt? Im Gespräch landet sie überraschend beim Lapdance: Vielleicht helfe es, dass es im aktuellen Stück «ein bisschen um Hotness geht». Und tatsächlich: «Hot» ist bei Artmann nicht nur die ästhetische Handschrift,...
