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Berlin
TANZTAGE
Die Berliner sophiensæle haben mit Jens Hillje und Andrea Niederbuchner seit vergangenem Herbst eine neue Leitung, der Tanzbereich des Produktionshauses dürfte sich dabei allerdings nicht nennenswert ändern: Den verantwortet seit 2020 Mateusz Szymanówka, der damit auch für die «Tanztage», das wichtigste Schaufenster des hauptstädtischen Tanznachwuchses, zuständig ist. In der 33. Ausgabe des Festivals liegt sein Augenmerk auf kollektiven Körpern und Störungen derselben, nicht zuletzt im Sinne von künstlerischer Subversion.

Zu sehen sind zehn Produktionen, davon sechs Premieren, darunter Nasheeka Nedsreals «NuReal Dust», Ewa Dziarnowskas «This resting, patience» und Rob Fordeyns «Absolute Beginners». Vom 5. bis 20. Januar;
www.sophiensaele.com

Straßburg, Mulhouse
SÉRÉNADES
Der Vorhang hebt sich und gibt den Blick frei auf Ballerinen in wadenlangen Tutus – wie Skulpturen in den Raum montiert, bevor sie zu einer Reihe von Port de bras und klassischen Positionen ansetzen: So beginnt «Serenade», George Balanchines Meilenstein von 1934. Das Ballet du Rhin geht der Schöpfung nach und auf den Grund, verteilt auf sechs choreografische Schultern: Gil Harush, Ballettchef Bruno ...

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Tanz Januar 2024
Rubrik: Kalender, Seite 36
von

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Kahlschlag
Making a Difference

Menschen mit Behinderung sind während der vergangenen Jahre sichtbarer geworden auf den Bühnen, auch im Tanz. Ein Grund für diese erhöhte Sichtbarkeit ist das Berliner Netzwerk «Making a Difference», gegründet 2018 mit dem Ziel, «die selbstbestimmte Arbeit behinderter, tauber und chronisch kranker Künstler*innen im Tanz» mittels...

Ohad Naharin: «Last Work»

Stille. Nein, da läuft jemand, immer noch, tap-tap-tap wie ein zu schneller Sekundenzeiger. Die Tänzerin auf dem Laufband hält nie an. Sie trägt ein Kleid, auf den letzten Metern hält sie eine weiße Fahne, Zeichen der Hoffnung. Nicht hier. Der Schluss von «Last Work», das Ohad Naharin 2015 für Batsheva schuf, rollt ein katastrophisches Bild aus. Mit Klebeband soll...

Oz - Der Zauber in uns

«Am Anfang dachte ich, alles wäre zu Ende. Es riss mich mit sich ... Ich betrachtete mich von außen, unfähig, mich zu bewegen, während ich ins Unbekannte raste. Ich vergaß fast, wer ich war.» Auf der Bühne treibt ein Orkan die Tänzerin ins Unbekannte. Im Stroboskoplicht frieren Bewegungen ein, bis an unbekanntem Ort der Körper neu entdeckt werden muss. Dorothy, die...