Oz - Der Zauber in uns

Für junges Publikum

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«Am Anfang dachte ich, alles wäre zu Ende. Es riss mich mit sich ... Ich betrachtete mich von außen, unfähig, mich zu bewegen, während ich ins Unbekannte raste. Ich vergaß fast, wer ich war.» Auf der Bühne treibt ein Orkan die Tänzerin ins Unbekannte. Im Stroboskoplicht frieren Bewegungen ein, bis an unbekanntem Ort der Körper neu entdeckt werden muss. Dorothy, die Protagonistin aus dem «Zauberer von Oz», findet einen Schuh, der ihr magische Kraft im Zauberland verleiht.

Es beginnt, vor allem auf der Bewegungsebene, eine Entdeckungsreise, bei der sich vier Performer*innen auf ungewissem Grund bewegen. Sie müssen Fremdheit, Gefahr und Angst überwinden, um im Land des Unbekannten Momente der positiven Überraschung, des Glücks, der Liebe zu erfahren. Ein starkes Plädoyer für das Einlassen auf die Kraft der kulturellen Vielfalt, auf das Potenzial anderer Menschen und Wesen, aber auch und vor allem auf die individuellen Besonderheiten und Träume. Die Choreografin Joy Alpuerto Ritter spielt mit diesem Potenzial zwischen Innen und Außen, das dem Quartett einen goldenen Weg weist, der aufwärts geht, wie es im gleichnamigen Lied von Max Prosa heißt.

Insofern ist «OZ – Der Zauber in uns» ...

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Tanz Januar 2024
Rubrik: Praxis, Seite 64
von Johannes Odenthal

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