Heilige Tanzstätten
Ja, es gibt eine Wiederkehr des Schönen. Des Glaubens. Des Religiösen. Die etablierten Kirchen schlagen Alarm. Jugendliche gründen ihre eigenen Gemeinden, in denen sie mit Musik und Tanz die Liebe finden wollen, die ihnen die Gesellschaft versagt. Pop-Ikonen wie Cat Stevens verkünden einen Islam, der mit dem Islam der Medien nichts zu tun haben soll. Vor dreißig Jahren entdeckte Bhagwan die Diskothek als Kirche: Tanzen als Gottesdienst. Tanz als Versöhnung von Körper und Geist.
Tanz gerät erneut in Verdacht, ein Zeichen für Sekten zu sein, die ihre Schäfchen dort abholen, wo sie sich in einem gewissen Alter am liebsten aufhalten.
In der Antike gab es Tanz oberirdisch zur offiziellen Feier der Götter. Unterirdisch in den Höhlen von Eleusis und an vielen geheimen Kultstätten hieß das Zauberwort Initiation. Man spielte Musik, die im Gestein widerhallte, zauberte mit Fackeln Licht- und Schattenspiele, genoss Rauschgifte wie zum Beispiel das Mutterkorn. Die Höhlen lagen in sicherer Entfernung, waren bewacht von einem Türsteher. Ist die Diskothek etwas anderes? In den zahllosen Tanzkulten der geschlechtlich gemeinten Initiation «dienten» sie erotischen Göttern wie Adonis, Dionysos, ...
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One word of advice to any visitor to Ecuador: walk and breathe carefully after visiting paradise. Only if you take heed of this should you begin your ascent to the capital, Quito, perched high and nestled among mountains, valleys and volcanoes. I am speaking from experience, as my latest voyage took me to the easternmost Galapagos Island of San Cristóbal, true...
Trisha Brown in München, Yvonne Rainer in Wien, Deborah Hay in Paris und Robert Rauschenbergs Werke gleich an mehreren Orten: die Postmoderne ist so präsent wie lang nicht mehr. Weil sich aber zeitgleich der Zeitgeist immer konservativer gebärdet, sind die Öffnung der Werkformen, der interdisziplinäre Charakter der Arbeit und die Sensibilisierung für den sozialen...
When a very talented Australian dance company recently asked me to elaborate on the “very juicy carrot” of the possibility of international co-productions I had dangled before them, I admit I felt a pang of guilt at having mentioned something that could perhaps take years to achieve. On the other hand, it is not entirely impossible. But why do companies want to...
