guys ‘n’ girls

Der Friedrichstadtpalast hat für «Yma» acht Millionen Euro ausgegeben. Und acht Choreografen nach Berlin engagiert, um die Revue mit Tanz zu heizen.

Tanz - Logo

Was hat man gestaunt bei «Qi», der letzten Revue im Berliner Friedrichstadtpalast. Nicht zuletzt darüber, wie sehr man sich selbst hat mitreißen lassen von diesem Strudel aus Show-­­­­tanz, Girlsreihen, Akrobatik, Zauberei, Opulenz und Kitsch. Jetzt sollte alles noch viel besser und aufregender werden, in der zweiten, unter Leitung des neuen Intendanten Berndt Schmidt produzierten Show: «Yma». Acht Millionen Euro hat das Ganze gekostet, so viel wie keine Show zuvor. Acht Choreografen waren beteiligt, auch das hat es bislang nicht gegeben.

Aber selbst bei Glitzerrevuen geht es nicht ums Geld allein. Wenn nicht alles glänzt, liegt es durchaus auch an den Tanznummern, denen sehr viel mehr Raum gegeben wurde als in der letzten Show. Eine große Chance für das Ballett des Friedrichstadtpalasts. Ungeheuer aufregend sei es für sie gewesen, mit so vielen Choreografen arbeiten zu können, sagt Ballettdirektorin Alexandra Georgieva. Zwei oder drei, maximal vier Choreografen sind üblich in Shows in der Größenordnung, wie sie der Friedrichstadtpalast präsentiert. Lebensnotwendig für eine Revue, so Alexandra Georgieva, seien die unterschiedlichen Handschriften. «Eine Revue ist eine Parade von ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Oktober 2010
Rubrik: produktionen, Seite 16
von Michaela Schlagenwerth

Vergriffen
Weitere Beiträge
liebe und ekstase

Die größte Fotoschau in Spanien heißt «PhotoEspaña». Sie ist keine Messe, sondern eine Kunstschau, die überall in Madrid in Museen, Galerien und Kulturräumen zu sehen ist. Einer dieser Orte heißt Canal de Isabel II, ein siloartiges Gebäude. Dunkel und kühl ist es drinnen, die Augen benötigen einen Moment, um sich zu gewöhnen. Kleine Lampen beleuchten riesige,...

reykjavík: keðja

Die nordischen Länder beenden ihre über ganz Skandinavien und das Baltikum organisierte Plattform «keðja» unter dem Vulkan Eyjafjallajökull mit der selbstkritischen Frage, ob man tatsächlich die Rolle des Tanzes in den Kommunen seit dem ersten Treffen 2008 hat nachhaltig stärken können. Hauptprogramm dieser Gipfeltreffen ist natürlich die Darstellung der Szene vor...

bepreist: Adeline Pastor

Der Solistin des Aalto Ballett Theater in Essen ist beim «Labat Danza Festival» im italienischen Loano der «Grand Prix Giuliana Penzi» verliehen worden. Die Auszeichnung erinnert an die 2008 verstorbene italienische Ballerina. Neben Adeline Pastor wurden Yoel Carreňo, Alen Bottaini und Arturo Cannistrà ausgezeichnet. Bei der Ab­schluss­­gala des Festivals, das zum...