Georgien
«It is when blood ignites like dynamite and when art is in the genes, the rhythm follows the heartbeat and you don't wipe the tears because you are not ashamed that you're crying! The margin between genuine admiration and false pathos is slender, for this form of Georgian dancing has become a national heritage and every contact with it requires great delicacy. Georgian dancing, is in Georgians’ blood and without it Georgia will not exist.»
Carl Linich
Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen.
Die Georgier am Schwarzen Meer wären nicht mehr, wenn sie nicht tanzen würden. Die Kunst, wenn wir dem georgischen Musiker Carl Linich glauben, steckt ihnen in den Genen, Tanz ist ihr nationales Kulturgut wie der Dom in Köln oder die Frauenkirche in München für die Deutschen.
In München gastiert am Deutschen Theater das Tanz- und Musikspektakel «Legends of the Storm», ein georgisches Ballett, das sich um Legenden rankt, die der Sturm der Geschichte erzählt. Es kommt wie aus der Welt der Fantasy, mit allem was dazu gehört. Das ehemalige Königreich Sakartvelo. Heroische und unterdrückte Gestalten, die Liebe, die Leidenschaft, der Kampf, die Freundschaft, die Geburt, der Tod, die Treue und ...
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Was bloß soll man mit Rudolf Nureyev, dem geradezu übernatürlich begabten, dem unbestritten überragendsten Tänzer, sozusagen dem Superlativ des Balletts des 20. Jahrhunderts, anfangen? Bis heute ist sein Einfluss in Ballettschulen und Tanzkompanien weltweit zu spüren, ganz besonders in jenen beiden Häusern, in denen er das Publikum zu seinen besten Zeiten...
Sylviane Bayard begann im Alter von fünf Jahren ihre Tanzausbildung in ihrer Heimatstadt Bergerac/ Frankreich, erhielt danach ein Stipendium an der Internationalen Tanzschule Cannes. Im Alter von 15 Jahren gewann sie den renommierten «Prix de Lausanne».1974 erhielt sie ihr Engagement beim Stuttgarter Ballett und wurde dort 1979 Erste Solistin. Ihre weitere Karriere...
Katja Wünsche alias die Nadia in Mauro Bigonzettis Stuttgarter Choreografie «I fratelli», erhielt für ihre «beste darstellerische Leis-tung Tanz» soeben den deutschen Bühnenvereinsoskar «Faust» – geschenkt. Der undotierte Preis wurde ihr überreicht im Münchner Prinzregententheater vor einem, wie alle Kommentatoren bemerkten, dürftigen Stück Teppich in roter Farbe...
