Freiheit
Freiheit ist ein Wort, das in diesem Heft recht häufig fällt. Freiheiten, die sich der verstorbene Maurice Béjart gestattete und eine unabhängige Kompanie führte. Freiheiten, die Merce Cunningham weiterhin genießt, um den Tanz so zu erfinden, wie die Welt für ihn gerade tickt. Freiheiten, die sich Rudolf Nureyev herausnahm, wenn Luigi Pinotti, sein Physiotherapeut und enger Vertrauter, erzählt:
«1976 waren wir bei der Fürstin Gracia Patricia in Monte Carlo zum Abendessen eingeladen. Alain Delon und Yves Montand waren auch gekommen, mit dem Unterschied, dass sie pünktlich waren.
Rudolf und ich kamen mehr als eine Stunde zu spät. Als Rudolf Platz genommen hatte und bei der Vorspeise seinen Hut noch immer auf dem Kopf trug, gab die Fürstin dem Diener ein Zeichen, er möge dem Herrn Nureyev doch den Hut abnehmen. Ich werde nie vergessen, was Rudolf daraufhin sagte: ‘Wenn mein Hut gehen muss, gehe ich mit ihm.’ Den Hut ließ er dann den ganzen Abend auf.»
Es sind Freiheiten, nein: Es ist eine Haltung, die jeder Tänzer in den ersten Ballettstunden lernt: einen geraden Rücken gegen die Gebücktheit der Welt. Die Glanzzeit der Freiheit waren – auch – die 1970er Jahre. Maurice Béjart ...
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Maja Durinoviç,
you are a dance historian and critic here in Zagreb. Could you describe what is happening with the dance centre that the Zagreb authorities promised to the dance community here? I was told that the city of Zagreb had bought an abandoned movie theatre in order to adapt it into a new dance centre. But construction work has been going on for more than...
«It is when blood ignites like dynamite and when art is in the genes, the rhythm follows the heartbeat and you don't wipe the tears because you are not ashamed that you're crying! The margin between genuine admiration and false pathos is slender, for this form of Georgian dancing has become a national heritage and every contact with it requires great delicacy....
