frankfurt: crystal pite...
...ist nach einer längeren Tournee mit ihrer Kompanie Kidd Pivot zurück am Main. An ihrer neuen Wirkungsstätte, dem Künstlerhaus Mousonturm, erarbeitet sie das erste Stück, das hier uraufgeführt wird. Damit fügt sich diese Premiere in eine größere, die ganze Stadt Frankfurt umfassende Entwicklung ein. Denn das von «Tanzplan Deutschland» geförderte Projekt «Tanzlabor_21», an dessen Gründung der Mousonturm maßgeblich beteiligt war, wird nach Auslaufen der Unterstützung durch die Kulturstiftung des Bundes weitergeführt.
Dafür gibt es eine neue Förderallianz von Frankfurter Stiftungen. Ein weiteres Signal, dass sich einiges bewegt: erst der Choreografenzusammenschluss ID_Frankfurt, dann das Frankfurt LAB, nun die Fortsetzung der «Tanzplan-vor-Ort»-Idee – und eben Crystal Pite. «The You Show» hat am 4. November Premiere.
mousonturm.de
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
...beendet im November in Lausanne seine Trilogie, die 2006 mit «Est-ce que je peux attirer votre attention sur la brièveté de la vie?» begann. Ihr Mittelstück fand sie 2008 mit der Aufforderung «Il faut que je m’absente». Beendet wird sie jetzt mit «Je veux bien vous croire» und nicht etwa, wie wir in tanz 4/10 schrieben, mit «Lonesome Cowboy». Wir dachten dies...
Der Weg ist staubig. Eine holprige Piste aus roter Erde am Stadtrand. Hier liegt die Schule der schönen Künste, seit die Regierung vor ein paar Jahren das alte Grundstück in der Innenstadt von Phnom Penh an einen Investor verscherbelt hat. Schulmädchen in weißer Bluse und blauem Rock sitzen auf dem Boden einer Halle ohne Wände. Ein paar spielen noch mit Murmeln....
Von einem Spitzenschuh war bei «no ballet», dem Choreografiewettbewerb in Ludwigshafen, mal wieder nichts zu sehen. Bei «No Man is an Island» wär’s auch viel zu gefährlich gewesen. Acht Minuten lang tanzte der eine auf dem Körper des anderen, ohne auf die Nase zu fallen: eine riskante Performance, die von der Jury prompt mit dem ersten Preis bedacht wurde. Erik...
