Foniadakis, Hoàng, Rustem «Triple Impact»

Braunschweig

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Ein Furioso zum Spielzeitabschluss: In seiner letzten Saison-Premiere «Triple Impact» liefert das Tanztheater Braunschweig ein mitreißendes Feuerwerk an spannenden, oft auch überraschenden Bewegungen in drei unterschiedlichen Stilen. War es im Frühjahr bei «Styx» von Melanie Lane mit einer Trauerarbeit von antiker Wucht befasst, galt es jetzt, Tempo, Virtuosität und rockige Rhythmen umzusetzen. Das Ensemble läuft dabei mit Energie, Präzision und Ausdauer zur Hochform auf.

Am stärksten Ihsan Rustems «But in a few miles we will be there», das in packenden Kleinszenen von individueller Selbstbehauptung handelt, die immer wieder von der Gruppe aufgesogen oder überlaufen werden. Die bedrohte Queer-Bewegung war laut Programmheft Auslöser des Stücks. Zentrale Szene ist denn auch ein Duo von erotisch ambivalenter Aggression. Giovanni Fumarola und Lucas Roque Machado durchtanzen einen Kampf, bei dem auch der Klischee-Macho spürbar Gefallen an den Berührungen des anderen findet, Geschmeidigkeit mit Dominanzgesten – wie dem Fuß auf des anderen Rücken – wechselt. Das Paar bleibt in die Anziehung und Ablehnung homoerotischer Gefühle gespannt. Auch in den anderen Begegnungen brechen zuckende ...

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Tanz Juli 2026
Rubrik: Kalender, Seite 32
von Andreas Berger

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