Es ist gar nicht so traurig, dass der Tanz so vergänglich ist
Tanzsammlungen in Deutschland gibt es relativ viele. Aus historisch guten Gründen sind manche Hinterlassenschaften wie die von Mary Wigman sowohl im Deutschen Tanzarchiv Köln als auch im Tanzarchiv Leipzig sowie im Archiv Darstellende Kunst der Akademie der Künste in Berlin zu finden. Filmbänder beherbergt überdies das Deutsche Tanzfilminstitut in Bremen. Zu diesen vier Pfeilern des Tanzgedächtnisses kommen noch etliche kleinere Sammlungen in Bibliotheken und Stadtarchiven.
Einen Einblick in diese sonst oft nur Tanzforschern zugänglichen Bestände gewährt derzeit das Deutsche Tanzarchiv Köln mit seinen über 200 Nachlässen und Sammlungen von Tänzern, Choreografen, Pädagogen und Kritikern in der Ausstellung «Yesterday – gerettete Tanzgeschichte(n)» vom 13. August bis zum 3. Oktober an seinem Sitz Im Mediapark 7. Thomas Thorausch ist der Ausstellungsmacher, den ballet-tanz zu einem Besuch ins Tanzarchiv in Leipzig bat. Das Gespräch mit der dortigen Leiterin Janine Schulze ging der Frage nach, wie in Ost und West eine einst sehr persönlich geprägte Sammelleidenschaft von Namensbrüdern – Kurt Peters im Westen, Kurt Petermann im Osten – zu einer besseren Vermittlung des Tanzwissens ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Die Grabeskirche in Jerusalem. Wir orientieren uns mithilfe einer Karte aus dem Reiseführer «Heiliges Land». Die Karte zeigt alle Glaubensrichtungen, von koptisch über armenisch bis hin zu orthodox und lateinisch, mit unterschiedlichen Farben. Das Kirchengebäude ist bunt, es sind mehrere Kirchen in einem. Auf der Felskuppe Golgatha gebaut, wurde es Zeit seiner...
Diese Geschichte von Simonides. Cicero erzählt sie in seiner Rhetoriklehre und entwickelt an ihrem Beispiel eine Erinnerungstechnik, die Namen und gar ganze Texte an Bilder koppelt. «Wer sich an einem Text oder an bestimmte Stichworte erinnern will», erklärt Levy einmal im «Memotrip» von Matthias Wittekindt die antike Gedächtniskunst, «baut sich zu jedem Wort ein...
At the beginning of the twentieth century, Edward Gordon Craig proclaimed that the human body should be entirely removed from the stage. He argued that the human body cannot be regarded as material to be formed, shaped and changed at will; that it can never be controlled completely. It is therefore unsuitable to serve as material for a work of art.
Craig’s...
