Stellungnahme
Kaum war mein Artikel über Balanchines unvollendete «rjivfhs jvfhjd» in der Oktobernummer 2003 von ballet-tanz erschienen, steckte ich bereits wieder über beide Ohren im Schreiben eines Ballett-Szenarios für den Komponisten Philippe Fénelon und den Choreografen Daniel Larrieu nach Jorges Luis Borges weltberühmter Kurzgeschichte «Las ruinas circulares» – als sich die ersten Zweifler an der Wahrhaftigkeit der von mir doch ausführlichst recherchierten und überprüften Balanchine-Geschichte meldeten.
Sowohl im Fischer-Verlag wie auch bei Octopus hieß es offiziell, von einer Frau Watanabe sei keine Buchveröffentlichung geplant.
Inoffiziell erfuhr ich beim Londoner Verlag, Frau Watanabe hätte seit längerem nichts mehr von sich hören lassen, und auch ihr versprochenes Manuskript, ließ man mich unter dem Siegel der Verschwiegenheit wissen, wäre längst überfällig. Als ich daraufhin mit Frau Watanabe Kontakt aufzunehmen versuchte, stellte sich heraus, dass ihr Telefonanschluss in Montauk nicht mehr funktionierte.
Ein Brief, den ich ihr schrieb, kam mehrere Wochen später mit der Bemerkung «Return to sender, name unknown» zu mir zurück. Da raffte ich mich eines Nachmittags zu einem erneuten Besuch ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Kein Ballettabend wie jeder andere – und doch eine Vorstellung, wie sie auch einem Uwe Scholz hätte einfallen können. «Für Uwe Scholz» heißt das Gala-Programm, das ein nicht mehr realisiertes Richard-Wagner-Projekt ersetzt – und alle, alle kamen, die ihn ein Stück seines Wegs begleitet haben: Ehemalige Stuttgarter wie Mark McClain und Beatriz de Almeida, die...
Previously a choreographer and dancer, Jennifer Bury (photo) is a professional Movement Therapist and Dance Medicine Specialist at the Saint Francis Hospital in San Francisco. She earned her B.F.A. in dance at New York University with further studies in clinical anatomy at NYU’s School of Medicine. Jennifer’s work is also defined by her studies of physiotherapy,...
Der Preis ist längst wieder abgeschafft. Aber seine Konsequenzen kommen erst im Nachhinein richtig zum Tragen. 2003 hat sich Marco Goecke in Hamburg mit «Blushing» den Prix Dom Pérignon verdient und damit die Chance eingehandelt, für das Hamburg Ballett kreativ tätig werden zu können. Das hat der Choreograf aus dem Umfeld des Stuttgarter Balletts inzwischen auch...
